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Begleitung von A bis Z

Um Menschen mit Hautkrebs am besten helfen zu können, gibt es an der Dermatologischen Klinik des UniversitätsSpital Zürich eine Skin Cancer Nurse. Sandra Fluri, langjährige Pflegefachfrau und Master of Palliative Care und Onkologie, erzählt von ihrer Arbeit.

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Weshalb braucht es eine Skin Cancer Nurse?

Die medizinische und soziale Betreuung von Patienten mit schwarzem Hautkrebs im fortgeschrittenem Stadium erfordert eine komplexe Therapie und eine aufwendige Betreuung. Heute erkranken in der Schweiz jährlich neu 2500 Personen an einem Melanom. 600 befinden sich im fortgeschrittenen Stadium – im Kampf gegen Metastasen. Ein Grossteil dieser Patienten und Patientinnen wird am UniversitätsSpital Zürich behandelt.

Welche Aufgaben hat die Skin Cancer Nurse?

Die Heilungschancen für solche Patienten sind deutlich besser geworden; doch die Informationsvermittlung und Betreuung werden zusehends zeitaufwendiger und anspruchsvoller. In der ärztlichen Konsultation ist es oft nicht möglich, dem Bedarf der Patienten an fachlichen Informationen und vor allem auch an emotionaler und sozialer Betreuung Rechnung zu tragen. Hier spielt die Skin Cancer Nurse eine zentrale Rolle – sie begleitet die Patienten von A bis Z, das heisst vom ersten Gespräch bei der Erstdiagnose bis hin zur Palliativ-Betreuung.

Die Skin Cancer Nurse ist bei allen wichtigen Gesprächen mit den Ärzten anwesend. Nach einem Arztgespräch kann sie wenn nötig Unsicherheiten oder Ängste auffangen. Sie begleitet die Patienten während der gesamten Behandlungszeit, bespricht Nebenwirkungen, erläutert Untersuchungsergebnisse in Patientensprache und schafft wenn nötig auch Verbindung zu Sozialdienst, Psychoonkologie etc. Sie arbeitet deshalb eng mit der Psychoonkologie, dem Schmerzzentrum und der Palliativmedizin zusammen. Wir können diesen Dienst übrigens nur anbieten, weil diese Stelle durch den Verein für Hautkrebsforschung finanziert wird.

Was ist bei Ihrer Arbeit am Wichtigsten?

Ein schwerkranker Mensch und seine Angehörigen haben eine enorme Belastung auszuhalten. Ich versuche, eine Stütze zu geben, damit sie besser mit ihrer Situation umgehen können und sehen, wo sie Kraft holen können. Medizinisch gesehen geht es häufig darum, Nebenwirkungen abzufangen und zu identifizieren. Dabei spüre ich jeden Tag eine grosse Dankbarkeit. Das ist für mich eine grosse Bereicherung und Motivation.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

SkinCancerNurse

Sandra Fluri, langjährige Pflegefachfrau und Master of Palliative Care und Onkologie, UniversitätsSpital Zürich

 

 

 

 

 

 

 

 

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