Startseite » Themen » Da sehen Bakterien rot

Da sehen Bakterien rot

Preiselbeer wp

Bakterien haben in der Blase nichts zu suchen. Preiselbeerextrakt ist etwas vom Besten gegen chronische Blasenentzündung.

Was würden sie nicht alles hergeben, um vor Harnwegsinfekten und Blasenentzündungen verschont zu bleiben. Das Brennen, die Schmerzen im Unterleib und der dauernde Drang, wegen jedem Urintröpfchen die Toi­lette aufsuchen zu müssen, verderben den ganzen Tag – und meistens auch die Nacht. Nicht selten tritt die Entzündung ausgerechnet in den Badeferien am Strand auf, weil man zu lange mit nasser Bikinihose in der Sonne sitzt und nicht merkt, dass der leichte Wind den Unterleib zu sehr kühlt. Und dann –, wenn es nicht mehr anders geht – lösen viele Frauen mit akuter Blasenentzündung mehr widerwillig als überzeugt das ärztliche Rezept für die x-te Antibiotika-Therapie ein. Doch warum nicht einfach rechtzeitig etwas dagegen unternehmen? Harnwegsinfekte zählen schliesslich zu den häufigsten Infektionskrankheiten in den westlichen Industrienationen, und man weiss, warum und wie sie entstehen.

Es gibt wirksame Therapien, mit denen man solchen Infekten und ihren Begleiterscheinungen rechtzeitig vorbeugen kann, denn neben den angeborenen Ursachen spielen auch die täglichen Gewohnheiten der Frauen eine ganz entscheidende Rolle. Gerade, wer wiederholt mit Blasenentzündungen zu tun hat, sollte ein paar Dinge wissen. Zum Beispiel wie man richtig Wasser löst, wie man richtig trinkt. Wer über den Tag verteilt zwei Liter trinkt, spült die Bakterien regelmässig aus der Blase hinaus. Wasser, Früchte- oder Kräutertee tun gut; Zitrussäfte, Alkohol, Kaffee und Schwarztee eher nicht.

Etwas Natürliches, aber äusserst Wirksames ist Preiselbeerextrakt. Das Rezept ist so alt wie bewährt. Und trotzdem haben Forscher wieder neue Erkenntnisse über dessen Wirksamkeit gewonnen. So weiss man mittlerweile, dass die therapeutischen Substanzen nicht nur im Fruchtkörper der Beere, sondern auch in der Fruchtschale und den Kernen stecken.

Wer schon einmal eine Preiselbeere ungesüsst verspeist hat, erinnert sich: Da zieht sich der hinterste Mundwinkel zusammen, so sauer und bitter schmeckt sie. Genau richtig, um auch Bakterien den Garaus zu machen. Es sind die Gerbstoffe der Preiselbeere, die der Blase und den Harnwegen guttun. Sie wirken auf die Schleimhäute zusammenziehend, gerbend und entzündungshemmend. Auch reduzieren sie die übermässige Bewegung der Schleimhäute, wirken gleichermassen gegen Bakterien und Viren und sind antioxidativ.

Wie muss man sich das vorstellen? Der Preiselbeerextrakt bildet eine Art schützende Schicht über der Blasenschleimhaut. Bakterien können sich nicht einnisten und werden beim nächsten Toilettengang einfach ausgeschieden. Wer diese Tipps beherzigt, selbst wenn noch keine Blasenentzündung oder keine Harnwegsinfekte vorliegen, sich also vorbeugend damit stärkt, hat gros­se Chancen, selbst die Sommerferien am Meer entzündungs- und schmerzfrei zu überstehen.

 

Bitte einfach spülen_Trinkgranulat PreiselbeerUnser Tipp: Preiselbeer Trinkgranulat

Gegenüber Preiselbeersaft und Preiselbeersaftzubereitungen hat das Trinkgranulat entscheidende Vorteile. Einerseits hinsichtlich der Wirkung: Das Granulat enthält nicht nur Extrakte des Fruchtkörpers, sondern auch der Schale und der Preiselbeerkerne. Dann in Sachen Kalorienzufuhr: Das Trinkgranulat kommt ohne den Zusatz von Zucker aus. Aber auch bezüglich der Convenience: Trinkgranulat muss nicht wie die Flasche nach Anbruch im Kühlschrank gelagert werden, und man kann es in der Handtasche überallhin mitnehmen. Ein bis zwei Sachets pro Tag in einem Glas Wasser auflösen und trinken. So baut sich der Schutz in der Blase langsam auf. 25 Gramm Bio-Preiselbeeren aus Skandinavien werden für ein Sachet zu Extrakt verarbeitet. Magnesium zur Muskelentspannung und Vitamin C zur Stärkung der Abwehrkraft ergänzen das Granulat. Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

 

Präparate mit hohem Standard

Erste Anlaufstelle für Blasenprobleme ist oft der Apotheker. Bahram Ziaie von der Topwell-Apotheke 11 in Oerlikon sagt, wie er helfen kann.

Preiselbeer experte in den WP beitrag reinImmer häufiger werden wir mit Blasenentzündungen konfrontiert. Oft sind auch junge Frauen betroffen. Auslöser ist meistens eine Kombination aus Wettereinflüssen, Veranlagung, mangelnder Intimhygiene und dem Klima nicht angepasster Kleidung. Die meisten Fälle sehen wir in den Übergangsmonaten, wo zu leichte Bekleidung eine Blasenentzündung begünstigt.

Für uns in der Apotheke ist es wichtig, die Symptome richtig zu deuten. Nur so können wir die wichtige Triagefunktion zwischen Arzt und Patient erfüllen. Handelt es sich bei den Beschwerden um eine leichte Reizung der Blase, eine Blasenentzündung oder gar um eine Entzündung der Nieren bzw. der Harnwege? Bei Frauen kann auch eine Entzündung der Scheide vorliegen. Grosse Vorsicht ist geboten, sobald sich Spuren von Blut im Urin finden.

Die Behandlung erfordert je nach Schweregrad oft ein Antibiotikum. Auch pflanzliche oder homöopathische Präparate kommen zum Einsatz. Bärentraubenblätter enthalten harnwegsdesinfizierende Substanzen. Allerdings sollte man bei der Behandlung einer Harnwegsinfektion immer eine Fachperson hinzuziehen, um Komplikationen zu vermeiden.

Bei Patientinnen, welche immer wieder Harnwegsinfektionen haben, ist eine Ausschaltung der Risikofaktoren entscheidend. Vonnöten ist auch eine ausreichende Zufuhr von 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit Preiselbeer- oder Cranberries­präparaten gemacht. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegen eine signifikante Reduktion der Infektionshäufigkeit. Oft setzen wir bei der Prophylaxe Präparate von Alpinamed ein. Die Produkte erfüllen einen sehr hohen Standard, und die unterschiedlichen Präparate ermöglichen uns, je nach Bedürfnis eine passende Darreichungsform zu wählen.