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Das Getreide für Linienbewusste

Aeschbacher-Diät Lektion 94: Wenn es ein Getreide gibt, das beim Abnehmen wirklich hilft, ist es der UrDinkel.

Urdinkel neu gross

Dinkel, das Korn aus der Bronzezeit, ist nicht nur schmackhaft und liegt voll im Gourmet-Trend, sondern ist auch zum Abnehmen ideal, vorausgesetzt, man wählt die alten, echten Sorten, den UrDinkel. Er ist mit 14 pro 100 Gramm ein hervorragender Eiweisslieferant und eine wichtige Quelle essentieller Aminosäuren. Beeindruckend sind auch der im Vergleich zum Weizen höhere Mineralstoffgehalt, speziell Zink und Magnesium, sowie der hohe Anteil an ungesättigten Omega-Fettsäuren. Zudem ist UrDinkel selbst in Form von hellem Mehl reich an Nahrungsfasern.

Der hohe Anteil an komplexen Kohlenhydraten, ungesättigten Fettsäuren und Nahrungsfasern macht Dinkel zur idealen Ernährung für Linienbewusste und Sportler. Sein Sättigungsgefühl hält lange an, weil Dinkelvollkorn zwar viel Energie liefert, aber trotzdem einen sehr tiefen Glykämischen Index hat. Er entspricht in etwa dem von rohen Karotten und ist deutlich tiefer als jener von Vollkornmehl aus Weizen. Nahrungsmittel mit tiefem Glykämischen Index werden im Organismus nur langsam zu Zucker abgebaut und sorgen damit für einen sehr ausgeglichenen Blutzuckerspiegel.

Ideal zum Backen und Herstellen von Pasta

Dinkel besticht durch seinen feinen, nussartigen Geschmack und verfügt über vielseitigste kulinarische Eigenschaften. Erstens kann man mit Dinkelmehl fabelhaft backen. Dinkel enthält mehr sogenanntes Klebereiweiss als alle anderen Getreidesorten. Das Resultat ist ein plastisch-elastischer, schöner Teig, geeignet für feinschmeckende Brote, aber auch für Kuchen- und Pizzaböden, pikantes und süsses Gebäck. Zweitens eignet sich Dinkelmehl hervorragend für die Herstellung feiner Pasta, angereichert mit Saisonprodukten wie Bärlauch und Steinpilzen. Aus dem ganzen Korn – und vor allem auch aus Grünkern, dem vor der Reife grün geernteten Dinkelkorn – zaubern begabte Köchinnen einen Gourmet-«Risotto» oder einen rustikalen Auflauf. Mit Dinkelflocken entstehen schmackhafte Müesli, aus Dinkelgriess würzige Suppen und feine Puddings.

Helvetiens älteste erhaltene Dinkelkörner gehen übrigens auf die Pfahlbauzeit zurück. Doch ebenso wie an Seen gedeiht der anspruchslose, robuste UrDinkel auch auf kargen Böden in rauen Höhenlagen bis 1400 Meter.

So geht’s:

  • Getreidesorten wie UrDinkel liegen voll im Trend, und zwar aus gesundheitlichen wie kulinarischen Gründen.
  • Achten Sie auf die Bezeichnung UrDinkel. Denn nur sie garantiert für ursprüngliche, ungekreuzte Dinkelsorten
  • UrDinkel ist mit seinem hohen Eiweiss- und Fasergehalt und der lang anhaltenden Sättigung perfekt zum Abnehmen.
  • Vollkornbrot aus UrDinkel oder Dinkelflocken im Müesli sind hervorragende Stärke- und Proteinlieferanten zum Frühstück.
  • UrDinkelmehl eignet sich wunderbar zur Herstellung von Teigwaren aller Art, ohne dass sie dick machen.
  • Die Stärke aus dem UrDinkel wird im Darm nur langsam aufgespalten und ins Blut aufgenommen.
  • Der Blutzucker-Anstieg ist moderat und lang anhaltend. Schädliche Blutzucker-Spitzen bleiben aus.
  • Ein ausgeglichener Blutzuckerspiegel ist das beste Mittel, um unkontrollierbare Heisshungerattacken zu vermeiden.
  • Als ganzes, gekochtes Korn kann UrDinkel für Suppen, im Salat oder als Beilage anstelle von Reis verwendet werden, wobei UrDinkel den Reis mit seinem Nährstoff- und Eiweissgehalt bei weitem übertrifft.
  • Das unreife Getreide, Grünkern genannt, ist zwar nicht backbar, erfreut sich wegen seines Geschmacks und seiner Vielseitigkeit zunehmender Beliebtheit, sei es als Grundlage für Suppen, als Bratling oder als Füllung für Gemüse.
  • Da auch UrDinkel das Klebereiweiss Gluten enthält, ist er für Menschen mit Zöliakie nicht geeignet.

Fazit:

UrDinkel, das Getreide aus der Bronzezeit, ist zum Abnehmen geeignet wie kein anderes. UrDinkel-Brot, UrDinkel-Flocken, UrDinkel-Suppe, UrDinkel-Griess, UrDinkel-Teigwaren. Die Liste der Verwendungsmöglichkeiten ist schier unendlich.

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