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Das Tabu ist gebrochen

Schluss mit Versteckis. Männer sprechen offen über Impotenz. Ein Leser erzählt über seine Erfahrungen mit der Vakuumpumpe.

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Ich bin selber von einem Potenzproblem betroffen, nachdem ich letztes Jahr eine Prostatatotaloperation infolge Krebs gehabt habe. Die Inkontinenz habe ich der Zwischenzeit mit entsprechendem Beckenbodentraining besiegt, mit der erektilen Dysfunktion muss ich aber offenbar leben, nachdem mir der operierende Urologe nebst der Prostata auch noch Nervengewebe entfernen musste.

In einer ersten Phase hat mir der Urologe eine Dreimonatskur mit einem erektionsfördernden Medikament verschrieben. Nachdem diese nicht wirksam war, haben wir es mit einer höheren Dosis jeweils vor dem Sexualakt versucht. Auch damit konnte leider keine Versteifung des Gliedes und somit ein Eindringen in meine Frau erreicht werden.

Ich bin mit der Penispumpe sehr zufrieden

Im Internet bin ich dabei auf eine Penispumpe gestossen. Ich bin mit dieser Vakuumpumpe sehr zufrieden und kann mit meiner Frau seither wieder eine befriedigende Vereinigung und gleichzeitigem Orgasmus erleben. Ein Massagestab kann für mich wohl für ein Vorspiel reizvoll sein, bringt aber niemals dieselbe Befriedigung wie eine Penetration.

Für mich ist es ein Rätsel, wieso mein Urologe mich nicht auf diese mechanische Penispumpe hingewiesen hat.