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Der Apfeltrick

Des Schweizers liebste Frucht hilft beim ­Abnehmen enorm. Ein Apfel zu jeder Mahlzeit ist das einfachste Schlankheitsrezept der Welt.

two whole braeburn apples on a white background

Durch ihren hohen Gehalt an Wasser sowie löslichen und unlöslichen Nahrungsfasern sättigen Äpfel besonders lange und nehmen den Heisshunger auf Süsses. Wer vor einer Mahlzeit einen Apfel isst, wird automatisch weniger essen. Noch besser ist, den Apfel kreativ in das Menu einzubauen. Das beginnt am Morgen beim Müesli zusammen mit Quark oder Joghurt anstelle eines Café complet. Auch auf den Mittagsteller gehört mindestens eine Frucht, in welcher Form auch immer, sei es roh als gemischter Apfelsalat oder gekocht oder gedämpft. Um am Abend bietet sich ein Früchtekompott oder eine schlanke Apfelwähe an und so weiter und so fort. Ihnen fallen sicher Dutzende von Ideen ein. Allen gemeinsam ist: Durch den Einbau von Früchten in jede Hauptmahlzeit gelingt es, fett- und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel vom Teller zu verbannen.

Wer hingegen zwischen oder zusätzlich zu unausgewogen zusammengestellten Mahlzeiten auch noch an und für sich gesunde Früchte isst, nimmt nur noch mehr zu. Ein Apfel am Tag entspricht einer Zunahme von 2,5 Kilo Fett im Jahr, wenn der Körper diese zusätzliche Energiemenge nicht braucht oder Sie diese Kalorien nicht anderswo einsparen.

Nur rund 60 Kilokalorien

Ein durchschnittlich grosser Apfel besteht zu 85 Prozent aus Wasser und schlägt nur mit rund 60 Kilokalorien zu Buche. Weil Äpfel viele unverdauliche Pflanzenfasern wie Pectine und Cellulose enthalten, sorgen sie auch für eine geregelte Verdauung und regelmässigen Stuhlgang. Das Apfelpectin besitzt eine hohe Quellfähigkeit und trägt zu einem guten Sättigungsgefühl bei.

Jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe

Ausserdem sind in Äpfeln jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe – allen voran Flavonoide und Carotinoide – enthalten, die als Antioxidantien im Organismus wirken und das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und wahrscheinlich auch das Risiko für gewisse Krebsarten senken können. Es gibt Modellrechnungen, die in der angesehenen Fachzeitschrift British Medical Journal publiziert wurden, nach denen der Konsum eines Apfels pro Tag nahezu denselben Effekt hat wie die Einnahme eines cholesterin­senkenden Medikamentes.

Natürlich sind Äpfel auch wahre Vitaminbomben. Am meisten Vitamine stecken in der Schale der Äpfel. Deshalb sind sie zum Schälen viel zu schade. Darüber hinaus enthalten Äpfel rund 30 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente wie Phosphor, Magnesium, Calcium, Eisen und vor allem Kalium.

Fruchtzucker aus Obst unbedenklich

Auch getrocknete Äpfel beziehungsweise Apfelringe sind sehr gesund, weil sie wie Cholesterinblocker wirken und die Blutgefässe und das Herz schützen. Der relativ hohe Fruchtzuckergehalt in getrockneten Früchten wirkte sich in Studien nicht nachteilig auf das Gewicht der Probanden aus. Im Gegenteil. Wichtig zu wissen ist, dass Fruchtzucker aus natürlichen Quellen wie Obst unbedenklich ist, ganz im Gegensatz zu Fruchtzucker aus verarbeiteten Lebensmitteln oder Süssgetränken.

Drei am Tag

  • Essen Sie zu jeder Hauptmahlzeit einen Apfel. So kommen Sie zusammen mit Gemüse und Salat auf ein Kilo pro Tag.
  • Lassen Sie dafür bei den Hauptmahlzeiten ungünstigere Nahrungsmittel weg.
  • Der Apfel ist arm an Kalorien, reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und Fasern.
  • Seien Sie dennoch vorsichtig mit Früchten als Zwischenmahlzeit, wenn Sie abnehmen wollen.
  • Säfte sollten nicht mehr als eine der fünf empfohlenen Portionen Früchte und Gemüse pro Tag ersetzen.
  • Essen Sie Äpfel und auch Birnen immer mit der Schale. Sie enthalten viele Nahrungsfasern und direkt darunter befinden sich die meisten Vitamine.

Weitere Informationen: www.swissfruit.ch