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Der Hitzeableiter

Salvia

Bachnass am Tag und schweissgebadet in der Nacht. Drei von vier Frauen haben Wechseljahrbeschwerden. Salbei hilft.

Sie sind harmlos, doch mehr als unangenehm. Was sich wie eine Grippeerkrankung anfühlt, ist in Tat und Wahrheit ein ganz natürliches Phänomen: Wechseljahrbeschwerden. Sie beginnen mit der Prämenopause. Bei den einen Frauen ab dem 40. Altersjahr, bei den anderen erst Mitte 50. Der Grund: Die Eierstöcke stellen die Hormonproduktion langsam ein. Die Schwankungen im Östrogenhaushalt wirken wie Fehlalarme im Gehirn, dort wo die Temperaturregulation stattfindet. Der Körper nimmt eine scheinbare Überhitzung wahr und reagiert mit gesteigerter Durchblutung sowie vermehrter Schweissproduktion.

Doch es gibt Hoffnung. Auch für Frauen, die keine Hormonersatztherapie in Angriff nehmen wollen. Sanfte und auf lange Sicht verträgliche Hilfe verspricht eine altbekannte pflanzliche Methode: die Therapie mit Salbeiblättern. Als Extrakt eingenommen, haben sie eine schweisshemmende Wirkung. Frauen, die ihre Beschwerden täglich mit einer Salbei-Tablette bekämpfen, erzielen besonders gute Resultate. Dies zeigt eine offene Studie, die während acht Wochen durchgeführt wurde. Die Anzahl der Hitzewallungen reduzierte sich bei den Studien­teilnehmerinnen um mehr als die Hälfte, das allgemeine Wohlbefinden stieg um 75 Prozent. Es bedeutete gleichzeitig eine bessere Schlafqualität, ein positiveres Körpergefühl und mehr Energie. Ein positiver Nebeneffekt: Salbei hilft auch, allfällige psychische Beschwerden wie innere Unruhe, Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit zu lindern.

 

Menosan SalviaDer Tipp: Menosan Salvia

A.Vogel Menosan Salvia wird aus frischen Salbeiblättern hergestellt. Es wird traditionsgemäss bei übermässigem Schwitzen, Wärmegefühl in den Wechseljahren und nächtlichen Schweissausbrüchen angewendet. Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

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