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Der Strumpf fliegt mit

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Keine Reise ohne Kompressionsstrumpf. Der 25-jährige ­Fabian Niederhauser sagt, warum er besonders beim Fliegen nicht mehr darauf verzichtet.

So jung und schon Kompressionsstrümpfe? Fabian Niederhauser aus Basel war ein ganz normaler Bub. Obwohl er seine Klassenkameraden schon zur Schulzeit immer um einen Kopf überragte. Das Problem: Auch sein Körpergewicht überragte das der Gleichaltrigen; er war viel korpulenter als sie.

Schon mit 12 Jahren nahm er deshalb an einem Programm für junge Menschen mit Adipositas teil. Weitere Massnahmen folgten. Doch alles – selbst ein Aufenthalt im Institut Guglera – brachte keinen nachhaltigen Erfolg. Im Gegenteil: Bei all seinen Versuchen, das Gewicht zu reduzieren, schlug der Jo-Jo-Effekt gnadenlos zu. 35 Kilo weg, 40 hinzu. Mit 22 Jahren wog Fabian Niederhauser unglaubliche 140 Kilo.

Es war zum Verzweifeln und einfach zu viel des Guten. «Mit diesem Gewicht in der Pflege zu arbeiten ist anstrengend. Ich mochte, konnte und wollte nicht mehr so weitermachen.» Schwimmen, Velo fahren und Laufen tat er schon. Doch erst mit dem Magenbypass wurde er zum Überflieger. «Mein Gewicht hat sich in acht Monaten fast halbiert.» Bei einer Grösse von 1,80 Metern wiegt er heute noch 75 Kilo.

Reisestrumpf in WP-Beitrag reinDass sein massives Übergewicht mit den Jahren bereits Schäden angerichtet hatte, merkte Fabian Niederhauser erst, als die Kilos abgebaut waren. «An meinen Beinen tauchten plötzlich extrem grosse Krampfadern auf. Vor allem an den Oberschenkeln, aber eigentlich überall. Das sah aus wie eine dreidimensionale Landkarte mit grossen Flüssen. Abends taten meine Beine weh. Sie waren nach einem Tag so schwer, dass ich sie zur Entlastung jeden Abend hochlagern musste. Ich hatte keine Wahl. Mein Hausarzt schickte mich in die Merian Iselin Klinik, wo man mir die defekten Venen entfernte. Acht Wochen lang trug ich starke Kompressions­strümpfe. Und die taten mir sehr gut. Meine Beine sind wieder richtig schön.»

Jetzt kann er endlich seiner Leidenschaft, dem Reisen, frönen. «Am liebsten gehe ich auf Städtereisen. Mit dem Flugzeug schnell nach Berlin zum Beispiel. Und da ich meine Beine nicht mehr unnötig belasten möchte, trage ich jetzt immer öfter Reisekompressionsstrümpfe. Das ist das Beste, denn am Reisetag ist man viele Stunden auf den Beinen, nicht nur im Flugzeug selber, wo die Sitzreihen sehr eng sind.» Fabian Niederhauser weiss, wovon er spricht. Er kennt die Schmerzen und Strapazen für die Beinvenen nur zu gut. «Seit ich die Strümpfe trage, ist Reisen von Anfang an eine richtige Erholung. Ich verspüre keinen Druck mehr, halte viel länger durch und habe abends keine schweren Beine.»

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