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Der Trick mit dem Fast Food

Aeschbacher-Diät Lektion 75. Unterwegs schnell und trotzdem gesund essen? Das geht, wenn man weiss, wie.

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Keine Zeit, gesund zu essen? Das ist kein Argument. Wer ein paar Tricks kennt, kann sich auch rasch unterwegs ausgewogen verpflegen. Die Realität sieht leider oft ganz anders aus. Nicht nur Geschäftsleute und Handwerker, sondern auch Familienmanagerinnen schaffen es immer weniger, wenigstens einmal im Tag gesund zu essen. Stattdessen vertreiben sie den Hunger mit viel Kaffee, essen nebenbei Süssigkeiten und kalorienreiche Snacks. Sind sie spätabends zuhause, wird gefuttert, was das Zeug hält, meistens ungezügelt mit üppigen Portionen mit viel Zucker und Fett.

Achten Sie auf die Energiedichte

Es gibt drei Dinge, die Sie überall meiden sollten: Alles, was frittiert ist oder sonst viel Fett enthält, alle Fertiggerichte mit vielen Kohlenhydraten und alle zuckerhaltigen Getränke oder Säfte. All diesen Dingen ist etwas gemeinsam: Sie haben eine hohe Energiedichte, das heisst, bereits kleinste Mengen davon enthalten sehr viele Kalorien. Achten Sie wie ein Detektiv auf solche Kalorienbomben, sei es in der Kantine, im Take-away oder beim Fertiggericht für die Mikrowelle. Wer schlank bleiben oder es werden will, achtet unbedingt auf die Energiedichte. Wenn Sie sich daran halten, sparen Sie pro Tag zwischen 500 und 1000 Kilokalorien ein.

Also Hände weg von Pizzas, Lasagne, frittierten Pommes, Frühlingsrollen und so weiter. Nehmen Sie stattdessen nur das Fleisch mit einer grossen Portion Gemüse oder Salat. Gehen Sie zu jenen Take Aways, die sich gesunder Verpflegung verschrieben haben. Es gibt davon immer mehr. Nehmen Sie Anfang der Woche ein bis zwei Kilo Obst mit zur Arbeit und essen Sie jeden Tag davon. Auch Dörrfrüchte und Nüsse eignen sich sehr gut zum Mitnehmen.

Wenn Sie am Morgen keine Lust auf ein Frühstück haben, machen Sie das am besten in zwei Etappen. Nach dem Aufstehen einen Kaffee, zwei bis drei Stunden später ein Müesli oder ein Vollkornbrot, eine Frucht oder Beeren und etwas Eiweisshaltiges. Fehlt die Zeit für eine warme Mahlzeit über Mittag, nehmen Sie von zu Hause ein belegtes Vollkornbrot mit magerem Fleisch, Salat, Gurken oder Tomaten mit, und essen Sie wieder eine Frucht. Wenn Sie in eine Imbissbude gehen, ergänzen Sie das Menu mit Gemüse, Früchten und Salat. Achten Sie bei alldem auf Abwechslung. Variieren Sie die Getreidearten, die Eiweisslieferanten, die Gemüsesorten und die Früchte. Je bunter desto besser.

So geht’s:

  • Auch wenn man meint, mengenmässig gar nicht so viel zu essen, nimmt man mit einem fast Food-Menu mindestens doppelt so viele Kalorien zu sich wie mit einer normalen Mahlzeit.
  • Wer sich mit einem Fertiggericht ernähren will, sollte auf die Energiedichte achten. Wie viele Kalorien, Fett und Zucker enthält ein Gericht?
  • Achten Sie darauf, dass Sie pro Mahlzeit allerhöchstens eine kalorienreiche Speise essen. Also Pommes oder eine Bratwurst, aber ja nicht beides zusammen.
  • Ergänzen Sie das Fertiggericht mit frischem Gemüse, Salat und Früchten.
  • Meiden Sie alles, was frittiert, paniert, gehackt, gratiniert, überbacken oder sahnig ist.
  • Verzichten Sie auf Pommes, Kroketten, Schnitzel, Blätterteig und so weiter. Und wenn doch, dann einmal pro Woche, mit gesunden Beilagen.
  • Essen Sie nicht zu viele verschiedene Kohlenhydrate. Wenn Sie Teigwaren oder Kartoffeln essen, bestellen Sie kein Brot.
  • Meiden Sie grosse Hauptmahlzeiten. Gemischte Salate enthalten meistens Eier, Schinken, Thunfisch, Käse etc. und sind somit vollwertige Mahlzeiten.
  • Verwenden Sie Dressings nur sehr sparsam. Und aufgepasst mit Saucen.
  • Bestellen Sie nur ein Gericht, ohne Vor- und Nachspeise.
  • Wenn ein Dessert, dann etwas Fruchtiges, und zwar ungesüsst.
  • Essen Sie höchstens einmal pro Woche ein süsses Dessert. Streichen Sie dann aber bei der Hauptmahlzeit die Kohlenhydrate.
  • Bestellen Sie anstatt eine Cremesuppe eine klare Suppe, möglichst mit Gemüse und vielleicht einem Ei darin.

Fazit:

Wenn Fast Food, dann bitte richtig. Das heisst mit möglichst geringer Energiedichte. Das geübte Auge findet das entsprechende Angebot. Einen Kalorienrechner braucht dazu niemand.

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