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Der Trick mit dem Kühlschrank

Aeschbacher-Diät Lektion 61. Zeigen Sie mir Ihren Kühlschrank, dann weiss ich, wie schwer Sie sind.

Refrigerator full of food

Noch bis vor ein paar Jahrzehnten gab es keinen Kühlschrank. Die Leute ernährten sich gesünder und waren weniger dick. Heute ist der Kühlschrank der Verführer schlechthin. In vielen Familien haben überfette und überzuckerte Fertiggerichte und Produkte aus dem Kühlschrank die gesunde Küche ersetzt. Der Anteil von Fast Food in der Nahrung wird heute auf rund 25 Prozent geschätzt. Und die Portionen werden immer grösser.

Entfernen Sie alle ungesunden und dickmachenden Nahrungsmittel aus dem Kühlschrank, das heisst, kaufen Sie keine solchen mehr ein. Füllen Sie ihn stattdessen mit wertvollen Nahrungsmitteln und mit Schlankmachern. Je bunter Ihr Kühlschrank in Bezug auf Obst und Gemüse, desto besser. Vor allem die Ampelfarben – Rot, Gelb, Grün – sollten reichlich vorhanden sein.

Kühlschrank für eine Woche abstellen

Nachts bleibt der Kühlschrank zu. Mitternachtssünden machen besonders dick. 20 Prozent der Übergewichtigen essen nach 23 Uhr. Auch der Schlafrhythmus wird gestört. Wenn der Mitternachtssnack zur Regel wird, wird der Körper von selbst wach und erwartet etwas zu essen. Das ist wie bei Kleinkindern. Um nächtliche Hungerattacken zu verhindern, ist es am besten, abends wenig Kohlenhydrate zu essen, dafür etwas Eiweisshaltiges.

Für all diejenigen, die Mühe haben, dem Kühlschrank zu widerstehen, gibt es eine Hammermethode: Stellen Sie den Kühlschrank mal für eine ganze Woche ab und kaufen Sie nur gerade das ein, was Sie an einem Tag essen können, so wie unsere Vorfahren. Diese aussergewöhnliche Erfahrung wird Ihr Essverhalten mit Garantie von Grund auf ändern.

So geht’s:

  • Schmeissen Sie alles aus dem Kühlschrank, was Ihnen nicht guttut. Zum Beispiel alle zuckerhaltigen Limonaden. Dazu gehören auch die so genannten Wellnessgetränke.
  • Auch gezuckerte Joghurts, Puddings und Rahmdesserts haben nichts mehr bei Ihnen zu Hause verloren.
  • Fettreiche Fleisch- und Wurstwaren sowie Fertiggerichte brauchen Sie nicht mehr. Dasselbe gilt für Mayonnaise und Ketchup.
  • Auch Light-Produkte sollten Sie aus dem Kühlschrank verbannen. Ausnahmen sind fettreduzierte Milchprodukte und Light-Getränke.
  • Wenn Sie die Lebensmittel im Kühlschrank richtig verteilen, können Sie die Kalorienzufuhr drastisch verringern. Stellen Sie verführerische Speisen nicht mehr in Sichtweite, sondern ins unterste Fach.
  • Legen Sie die Schlankmacher wie Gemüse und Früchte auf Augenhöhe.
  • Je bunter Ihr Kühlschrank, desto besser. Vor allem die Ampelfarben – Rot, Gelb, Grün – sollten dominieren.
  • Sorgen Sie für genügend eiweisshaltige Lebensmittel im Kühlschrank. Eiweisshaltige Kost sättigt am besten, wird kaum in Fett umgewandelt und produziert bei der Verdauung Wärme.
  • Wer viele unterschiedliche Lebensmittel einkauft und im Kühlschrank lagert, wird diese auch essen. Ein Kühlschrank zum Abnehmen enthält deshalb viel vom Gleichen.
  • Halten Sie im Kühlschrank immer genügend kalorienfreie Getränke bereit. Gekühlt trinkt man sie in der Regel leichter als wenn sie lauwarm sind.
  • Und zum Schluss: Essen Sie nicht vor dem Kühlschrank. Ihr Körper registriert das nicht als Mahlzeit und verlangt nach mehr.

Fazit:

Der Kühlschrank spielt eine Schlüsselrolle beim Abnehmen. Wenn Sie alles Ungesunde ausräumen und ihn nur noch mit wertvollen Nahrungsmitteln füllen, nehmen Sie automatisch ab.

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