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Der Trick mit dem Traum

Aeschbacher-Diät Lektion 68. Könnte es sein, dass Sie nur deshalb übergewichtig sind, weil Sie keine Träume mehr haben? Dann sollten Sie schleunigst anfangen, wieder zu träumen, bevor Sie ans Abnehmen denken.

Elephant with balloons

Je weniger Sie an die Themen Essen und Abnehmen denken, desto besser. Leider ist bei vielen Menschen, die abnehmen wollen, genau das Gegenteil der Fall. Von morgens bis abends dreht sich alles um die Kalorien. Sie können kein Nahrungsmittel, kein Essen anschauen, ohne dass die Furcht aufkommt, davon zuzunehmen. Ein genussvolles Essen und ein natürliches Sättigungsgefühl sind in solchen Fällen ein Ding der Unmöglichkeit. Gefördert wird dies durch alle die unseligen Diäten und Gewichtsprogramme, welche die Teilnehmer dazu auffordern, ihre Kalorienaufnahme zu bilanzieren, Nahrungsmittel abzuwägen und genaue Essvorschriften einzuhalten.

Wir gehen bewusst einen anderen Weg, weil wir aus tausendfacher Erfahrung wissen, dass den wenigsten übergewichtigen Menschen geholfen ist, wenn man sie mit Kalorientabellen bombardiert und zur Einhaltung von Vorgaben zwingt. In vielen Fällen ist es klüger, erst gar nicht bei der Ernährung beginnen, wenn man abnehmen will, sondern an einem ganz anderen, überraschenden Ort – bei unseren Träumen. Wir sprechen nicht von den Träumen während der Nacht, sondern von unseren grossen und kleinen Träumen im Alltag.

Resignation und Selbstmitleid sind Gift

Übergewicht hat oft auch damit zu tun, dass wir all unsere Träume, die wir einmal hatten, begraben haben. Wir alle haben oder hatten einmal irgendeinen Traum oder sogar viele Träume mit uns herumgetragen. Träume geben uns Orientierung und motivieren uns. Träume machen uns offen für Neues und geben uns Hoffnung. Begraben wir Sie, überkommt uns Resignation und Selbstmitleid. Das ist genau das Gift, welches uns verleitet, im Übermass zu essen, wie wenn wir im Verborgenen zu einem Antidepressivum greifen würden.

Jeden Tag einen kleinen Traum erfüllen

Erfüllen Sie sich jeden Tag einen neuen Traum, sei er auch noch so klein. Oder machen Sie jeden Tag einen kleinen Schritt, der Sie Ihrem grossen Traum ein klein wenig näher bringt. Notieren Sie sich diesen kleinen Traum einen Tag zuvor. Oder planen sie schon eine Woche zuvor Ihre Träume und tragen Sie diese in Ihre Agenda ein.

So geht’s:

  • Übergewicht hat oft damit zu tun, dass das Leben unausgefüllt und langweilig geworden ist.
  • Das Essen erfüllt in solchen Fällen die Funktion eines Antidepressivums, auch wenn man das sich nicht gerne eingesteht.
  • Sie sind die einzige Person, die das ändern kann. Da helfen keine Ernährungsberaterin, kein Arzt und kein Gewichtsreduktionsprogramm.
  • Werden Sie sich klar darüber, welche Erwartungen und Träume Sie an das Leben noch haben.
  • Auch wenn sich Ihre Träume nicht augenblicklich und vielleicht auch nie erfüllen werden, Träume sind der Motor des Lebens.
  • Dieses Gefühl macht uns stark und ermöglicht Veränderungen in anderen Lebensbereichen, zum Beispiel hinsichtlich Bewegungspensum und der Ernährung.
  • Die meisten Träume scheitern nicht, weil sie unerfüllbar sind. Sie scheitern, weil wir zu bequem sind und alle möglichen Entschuldigungen finden, etwas nicht zu tun.
  • Mahatma Gandhi sagte: Lebe, als würdest Du morgen sterben. Lerne, als würdest Du ewig leben.
  • Suchen Sie deshalb jeden Tag nach irgendeiner neuen Erfahrung. Sei das ein neues kulinarisches Erlebnis, der Besuch eines neuen Lokals, einer Veranstaltung.
  • Gehen Sie in ein Konzert, das Sie aufgrund der Musikrichtung nie besuchen würden. Lesen Sie eine Zeitung oder Zeitschrift, die Sie bisher nicht gekannt haben.
  • Machen Sie einen Ausflug an einen bisher unbekannten Ort. Lernen Sie eine Sprache, die nicht gerade alltäglich ist.
  • Schreiben Sie Ihre Träume auf, oder visualisieren Sie diese in irgendeiner Form, mit einer Zeichnung oder mit Fotos.

Fazit:

Übergewicht ist in den wenigsten Fällen eine blosse Frage von zu vielen Kalorien. Strenge Ernährungsvorschriften und Hungerdiäten sind für die Betroffenen deshalb nicht nur nutzlos, sondern eine gefährliche Dummheit. Gefragt sind ganz andere Ansätze, zum Beispiel die Frage, ob wir noch den Mut haben zu träumen.

 

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Aeschbacher Diät Buch13.1.16 II