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Der Trick mit der Salami

Aeschbacher-Diät Lektion 194. Macht Salami dick? Ja, aber nur, wenn man zu viel davon isst, auf Light-Varianten ausweicht oder sich diese köstliche Wurst ganz verbietet.

Delicious sliced sausages on table

Salami ist etwas vom Deftigsten, was es gibt. Neben Muskelfleisch vom Schwein oder vom Rind kommen auch Speck beziehungsweise Schweinebauch, Salz und Pfeffer, verschiedene Gewürze, Rotwein oder Rum in die Lieblingswurst vieler Schweizerinnen und Schweizer.

Eine originalitalienische Salami – meist versehen mit gut sichtbaren Fettstücken – ist für Geniesser ein Schmaus, für Diätbewusste ein Graus, enthält sie doch rund 30 Prozent Fett. 100 Gramm schlagen mit satten 300 bis 400 Kilokalorien zu Buche. Wir erinnern uns: Mehr als 60 bis 70 Gramm Fett pro Tag sollte man nicht zu sich nehmen. Wer abnehmen will, sollte es sogar bei lediglich 50 Gramm Fett pro Tag bewenden lassen. Schon mit einer kleinen Portion Salami ist dieses Fettkontingent rasch ausgeschöpft. So ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen in Tat und Wahrheit zwischen 100 bis 140 Gramm Fett pro Tag essen, als das Doppelte von dem, was gesund ist.

Dilemma zwischen Genuss und Graus

Wie findet man aus dem Dilemma zwischen Genuss und Graus? Salami ohne Fett geht nicht. Denn Fett ist ein Geschmacksträger, der den Geschmack einer Salami erst ausmacht. Ist der Ausweg eine fettreduzierte Salami, also eine Light-Variante? Die Gefahr ist gross, dass mehr davon gegessen wird, weil eben auch das Geschmackserlebnis light ist. Light suggeriert – und das ist durchaus die Absicht der Hersteller und Grossverteiler – dass mehr und unbeschwert davon gegessen werden kann.

Der Fettanteil einer Salami light liegt immer noch bei 15 bis 20 Prozent, obwohl optisch auf das Verstecken von Fett sehr viel Wert gelegt wird. Das ist nicht viel weniger als bei einer normalen Salami. Deshalb unser Rat: Wenn schon Salami, dann richtig. Das heisst, in hauchdünne Scheiben geschnitten. Das Geschmackserlebnis wird dadurch so intensiv, dass eine kleine Menge für einen grossen Genuss genügt. Und aller Tage isst man ja auch nicht Salami. Deshalb soll man diese kleine Sünde hin und wieder richtig zelebrieren. Verzichtet man komplett auf alles, was schmeckt, kommt es am Ende nur dicker.

So geht’s:

  • Salami ist etwas Wunderbares, trotz des hohen Fettanteils und Kaloriengehalts.
  • Ein kompletter Verzicht auf alles, was schmeckt, rächt sich früher oder später.
  • Von ab und zu etwas Salami, in kleinen Mengen, aber mit grossem Genuss gegessen, wird niemand dick.
  • Am besten lässt man die Salami beim Metzger in hauchdünne Scheiben schneiden.
  • Es gibt kaum einen Tipp, der einfacher ist und so viele Kalorien spart wie das Schneiden von dünnen Scheiben.
  • Von Salami, den man selbst abschneiden muss, besser die Finger lassen.
  • Bei einem Sandwich das Brot dünn belegen und Butter weglassen.
  • Stattdessen lieber das Sandwich mit ein paar Salatblättern, Gurken oder Tomaten aufwerten.
  • Light-Varianten sind selten eine Lösung. Sie verleiten zum Mehressen und haben oft viel weniger Geschmack.
  • Für Light-Produkte muss man meistens mehr bezahlen als für das Original, obwohl sie weniger schmecken und mehr Zusatz- oder Ersatzstoffe enthalten.
  • Essen Sie lieber das Original statt eine überteuerte, abgespeckte Variante, dafür etwas weniger und mit viel mehr Genuss.

Fazit:

Gesund essen heisst weder verbissen fettarm noch komplett zuckerlos. Alles, was man gerne isst, hat seinen Platz, einfach in der richtigen Menge. Das gilt auch für die Salami.

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Aeschbacher Diät Buch13.1.16 II