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Der Zaubertrank des Torhüters

Mehr Konzentration, schnellere Reflexe, bessere Regeneration. Nationalspieler und BSC-Young-Boys-Goalie Yvon Mvogo verrät, wie er sein Tor möglichst sauber hält.

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«Die schwierigsten Spiele sind die, in denen ich nur zehn Minuten gefordert bin», sagt das Schweizer Goalie-Talent Yvon Mvogo. Seit zwei Jahren steht er im Tor der Berner Young Boys. Er hat seine Chance genutzt, hat den verletzten Kollegen Marco Wölfli so gut ersetzt, dass der Trainer ihm fortan das Vertrauen schenkte. Nun sorgt er dafür, dass möglichst wenige Bälle hinter ihm ins Netz gehen. Das Richtige tun im richtigen Moment. Manchmal nur einen Augenblick im Mittelpunkt stehen und trotzdem 90 Minuten voll bei der Sache sein.

Top oder Flop ist seine Herausforderung in jedem Spiel. Denn eine einzige Szene des Goalies kann über den Ausgang der Partie entscheiden. Kann die Stimmung in der Mannschaft beeinflussen, Hoffnung aufkommen oder Verzweiflung über sie hereinbrechen lassen. Siegen oder verlieren. Alles liegt nah beieinander, hängt manchmal von einem Reflex ab. Wehrt der Torhüter auch scheinbar unhaltbare Bälle ab, ist er der Held. Lässt er einen harmlosen Schuss durch, wird er schnell zum grossen Verlierer. Mit ihm das ganze Team, der Trainer und alle Fans.

Konzentration entscheidender Faktor

«Ich muss in jeder Sekunde wach sein, muss das Spiel hoch konzentriert verfolgen, muss mit meinen Verteidigern sprechen, sie instruieren, lenken, sie manchmal auch anschreien. Dann zum Beispiel, wenn sie bei einem Freistoss eine Mauer bilden. Ich rede mit ihnen das ganze Spiel hindurch, bin dauernd fokussiert. Von hinten kann ich das Spielfeld überblicken, die Spielzüge besser erkennen. Beim Goalie passiert alles im Kopf. Wenn ich nicht spreche, verliere ich die Konzentration. Und die Konzentration ist der entscheidende Faktor für mich als hinterster Mann. Bin ich 100-prozentig bei der Sache, kann ich mit einer einzigen Glanztat zum Held des Spiels werden. Umgekehrt bin ich der Sündenbock, wenn mich ein Stürmer tunnelt, also den Ball zwischen meinen Beinen hindurch ins Tor schiesst. Das ist alles eine Frage der Konzentration.»

Ich schwöre auf Magnesium

Ein Beispiel? Yvon Mvogo: «Der Stürmer schiesst, trifft den Ball aber nicht richtig. Mit etwas Drall kullert er auf mich zu. Ich mache mich bereit, ihn fest in meine Arme zu nehmen, denke aber schon einen Schritt weiter. Überlege, wohin ich ihn sofort wieder abwerfen kann. Ich möchte das Spiel schnell machen. Und genau in diesen Bruchteilen von Sekunden muss ich alle Sinne beisammen haben, darf die laufende Ak­tion nicht abhaken, nur weil ich schon zwei Schritte weiterdenke. Bin ich nur einen Moment gedanklich zu weit weg, rutscht mir der Ball ungewollt durch die Finger. Das passiert tatsächlich, die Erfahrung hat es gezeigt. Jedem Torhüter ist solch ein Fehler schon unterlaufen. Und jeder Torhüter versucht, derartige Situationen irgendwie zu vermeiden. Ich habe mein eigenes Rezept: Ich schwöre auf Magnesium.»

Weshalb ausgerechnet Magnesium? Die Antwort des Berner Torhüters ist so präzis wie sein Griff nach dem Ball: «Magnesium unterstützt nicht nur eine schnellere Regeneration der Muskulatur nach dem Training oder nach einem Spiel, es erhöht auch die Konzentrationsfähigkeit, macht mich ruhig und lässt mich auch in hektischen Phasen die Übersicht behalten. Dank meiner täglichen Magnesiumration habe ich schon so manch heikle Situation gut gemeistert. Ich glaube ganz fest daran. Und der Erfolg gibt mir Recht.»

Magnesium allein füllt den Magen nicht. Wie sieht der Menüplan von Yvon Mvogo aus? «Zum Zmorge esse ich Vollkornbrot mit Honig, ohne Butter. Manchmal auch Cornflakes mit Milch und Zucker. Zum Zmittag mag ich gerne Pasta, Salat und Pouletfleisch. Es gibt da keine detaillierten Vorgaben vom Verein. Jeder muss für sich selber schauen, wie er am besten wettkampftauglich bleibt. Am Abend nehme ich vor allem Eiweiss und Salat zu mir, also wieder Poulet, aber eher eine kleine Portion.» Und wenn er kein Sportler wäre? (lacht) «Dann würde ich zweimal pro Woche Hamburger mit Pommes oder Döner essen. Jetzt darf ich das nicht.»

Eine Sportart voller Emotionen

Yvon Mvogo ist noch nicht ganz 22 Jahre alt und hat schon einen Marktwert von rund drei Millionen Franken. Erst mit zwölf Jahren ist er aktiv zum Fussball gekommen. Wenig später stand er als Amateur auf dem Platz. «Beim FC Marly habe ich zuerst als Stürmer gespielt. Immer öfter wurde ich aber wegen meiner Grösse ins Tor gestellt. Und irgendwann entschied ich mich, auf dieser Position zu bleiben.» Auch darum, weil er die Verantwortung liebt. Nicht besonders diejenige bei einem Elfmeter. «Dort habe ich nur eine 50-zu-50-Chance. Im Spiel kann ich viel mehr bewirken.» Warum ausgerechnet Fussball? «Fussball ist eine Sportart voller Emotionen. Ich wollte schon als kleiner Bub Teil dieser Emotion sein. Fussball hat für viele den Stellenwert einer Religion. Etwas, wofür es sich lohnt zu leben. Damals in Kamerun habe ich schon Fussball gespielt. Nicht mit einem Ball auf dem Rasen, sondern auf der Strasse mit einer Flasche aus Kunststoff.»

Yvon Mvogo hat den Schweizer Pass, weil seine Mutter einen Schweizer geheiratet hat. Die ersten sechs Jahre lebte Yvon in Zentralafrika. Dann siedelte die kleine Familie zum neuen Partner seiner Mutter in die Schweiz über. «Meine Mutter ist der wichtigste Mensch. Sie hat alles für mich gemacht, und ich bin ihr dafür so dankbar.» Yvon hat eine Schwester. Ist sie YB-Fan? «Sie ist Yvon-Fan. Aber eigentlich fiebert sie für Barcelona. Da bekomme ich mit ihr Schwierigkeiten, denn mein Lieblingsverein ist Real Madrid.»

Sein nächstes Ziel ist aber Frankreich, die Europameisterschaft in diesem Sommer. «Im Kader der Schweizer Nati dabei sein zu können, ist mein Traum.» Nicht ganz einfach, weil ihm mit Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach, Roman Bürki von Borussia Dortmund und Marwin Hitz vom FC Augsburg gleich drei Bundesliga-Torhüter vor der Sonne stehen. Aber auch das entmutigt den motivierten Youngster nicht. «Ich lebe mit der Konkurrenz und ich liebe die Konkurrenz. Das tut mir gut und bringt mich jeden Tag weiter.»

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Bei Stress, Sport und Schwangerschaft ist der Bedarf an Magnesium erhöht. Aber auch Menschen in Diäten und besonders ältere Menschen, die zu einseitig essen, leiden häufig unter einem Mangel dieses lebenswichtigen Minerals. Alkoholismus, chronische Erkrankungen des Darmes, chronische Nierenerkrankungen und Diabetes tragen ebenfalls zur Verschlechterung der Magnesiumbilanz bei. Magnesium ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen wichtig. Ohne Magnesium wären körperliche Arbeit und selbst ganz normale Bewegung nicht möglich. Auch bei der Zellteilung spielt es eine wichtige Rolle. Magnesium wirkt hauptsächlich an Herz, Gefässen, Nerven und Muskeln.

Typische Anzeichen einer Unterversorgung mit Magnesium sind Muskelkrämpfe – besonders in den Waden –, Muskelzucken – zum Beispiel an den Augenlidern –, erhöhte Reizbarkeit, Geräuschempfindlichkeit, Müdigkeit, rasche Erschöpftheit, Taubheitsgefühl in Händen und Füssen, Kopfschmerzen, innere Unruhe sowie Konzentrationsschwäche. Die Empfindungen können leicht bis stark sein.

Zwischen 10 und 20 Prozent der Bevölkerung leiden unter Magnesiummangel. Selbst jeder zehnte Jugendliche ist betroffen. Eine ausgewogene Ernährung ist die beste Prophylaxe. Je nach Lebenssituation ist die Einnahme eines Magnesiumpräparates empfehlenswert.