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Die Formel zum schlank werden

Aeschbacher-Diät Lektion 214. Warum auch das Insulin und nicht nur die Kalorien entscheidend sind beim Abnehmen.

Sugar Health Danger

Die Anzahl Mahlzeiten pro Tag ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Wir gingen von drei Mahlzeiten zu sechs oder sogar sieben am Tag über. Heute haben wir eine Mentalität, überall und jederzeit zu essen. Frühstück, Snack, Mittagessen, Snack, Abendessen, Snack. Und um Mitternacht vielleicht noch einmal ein Snack. Wir stimulieren dabei ständig das Insulin und halten es konstant hoch.

Insulin ist ein Schlüssel-Hormon im menschlichen Stoffwechsel. Es ist das einzige Hormon, das den Blutzucker senken kann. Der Blutzuckerspiegel steigt nach der Aufnahme von Kohlenhydraten. Insulin senkt den Blutzuckerspiegel, indem es die Glucose-Aufnahme in Leber-, Muskel- und Fettzellen und die Umwandlung in Fett rasch beschleunigt. Ist man hingegen nüchtern, sinkt das Insulin und der Körper greift auf die gespeicherte Energie zurück und verbrennt die Kalorien.

Gefährliche Insulinresistenz

Wird die Insulinausschüttung ständig stimuliert, was bei häufigen Mahlzeiten und einem grossen Kalorienangebot zwangsläufig der Fall ist, verliert das Hormon zunehmend seine Wirkung. Insulinresistenz nennt man diesen gefährlichen Zustand. Gefährlich deshalb, weil der Körper nun noch mehr Insulin ausschüttet und ein Teufelskreis entsteht, der nicht nur dick macht, sondern geradewegs in den Diabetes führt.

Wie bringt man das Insulin nun am besten wieder herunter? Dazu gibt es drei Möglichkeiten. Erstens: Meiden Sie Nahrungsmittel, die Insulin übermässig stimulieren. Also alle Arten von Zucker und andere, leicht verdauliche Kohlenhydrate wie Weissmehl, Teigwaren etc. Zweitens: Reduzieren Sie die Anzahl Mahlzeiten pro Tag. Essen Sie am besten nur zwei Mal am Tag. Verzichten Sie komplett auf Zwischenmahlzeiten. So lassen Sie Ihren Körper möglichst lange im Verbrennungsmodus.

Bewegungspensum erhöhen

Einige Ernährungsspezialisten gehen sogar noch einen Schritt weiter und propagieren das temporäre Fasten, um das Insulin sehr tief zu halten und noch besser abnehmen zu können. Und drittens: Erhöhen Sie Ihr Bewegungspensum: So zwingen Sie Ihre Muskeln, die aufgenommenen Kohlenhydrate auch zu verbrennen und den Blutzuckerspiegel zu senken. Zudem verbessert die Muskelarbeit das Ansprechen auf das körpereigene Insulin und ist damit das beste Mittel gegen die gefürchtete Insulin-Resistenz.

So geht’s:

  • Der Schlüssel zum Abnehmen ist, in die Fettspeicher des Körpers einzubrechen. Das gelingt nur mit einem tiefen Insulin-Spiegel im Blut.
  • Essen wir den ganzen Tag und insbesondere reichlich Kohlenhydrate, weist der hohe Insulinspiegel den Körper an, die Fettverbrennung auszuschalten und stattdessen die Fettneubildung zu aktivieren.
  • Das Insulin können wir nur durch längere Phasen der Nüchternheit tief halten, entweder durch eine Beschränkung der Anzahl Mahlzeiten pro Tag oder durch zwischenzeitliches Fasten.
  • Die langen Phasen der Nüchternheit und vorübergehendes Fasten senken das Insulin und ermöglichen die Fettverbrennung und somit das Abnehmen.
  • Aufgepasst: Fasten ist nicht jedermanns Sache und geht leicht daneben. Empfehlenswert sind nur einzelne Fastentage. Wer schon zwei oder drei Tage hintereinander fastet, gerät unweigerlich in den Hungerstoffwechsel und in eine Essstörung.
  • Nur beim zwischenzeitlichen, also intermittierenden Fasten kommt es zu keinem Abbau der Muskelmasse. Bei längeren Fastenperioden greift der Körper umgehend auf seine Eiweiss-Reserven zurück.
  • Wer fastet, sollte unbedingt genügend trinken, sei das Wasser, Tee oder fettfreie Bouillon.
  • Lange nüchterne Phasen sind zusammen mit viel Bewegung das beste Mittel, um der Insulin-Resistenz, der Mutter allen Übels, vorzubeugen.

Fazit:

Insulin macht dick. Masthormon Insulin oder die Insulinfalle heissen die Schlagwörter an der Abnehmfront. Wem es gelingt, das Insulin tief zu halten, kann in die Fettspeicher des Körpers einbrechen. Das Rezept: Nur noch zwei Mal essen am Tag, Reduktion der Kohlenhydrate, Ächtung aller Arten von Zucker und zügige Bewegung bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

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Aeschbacher Diät Buch13.1.16 II