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Die perversen Cheat Days

Aeschbacher-Diät Lektion 212. Der neuste Trend beim Abnehmen lautet „Cheat Days“ oder „Dirty Days“. Sind sie das neue Wundermittel, um möglichst schnell abzuspecken?

Happy girl eating two hamburgers as one, Fastfood concept

Sechs Tage hungern, am siebten Tag reinhauen, was das Zeug hält. Dabei stopft man sich so viele Kalorien rein, wie es nur geht, seien es Süssigkeiten oder Fastfood. Dieser Schummel- oder Beschiss-Tag wird von vielen Fitness- und Diät-Gurus auf perverse Art sogar auf Youtube zelebriert. In seiner milden Form soll ein Cheat Day das Abnehmen erträglicher machen und der Gefahr vorbeugen, dass der Körper während einer Diät den Hungerstoffwechsel aktiviert.

Übermass an Kalorien kann nicht verwertet werden

Für die meisten Abnehmwilligen ist ein solcher Fresstag schlicht Selbstbetrug und führt direkt in die Essstörung. Verfügt der Körper nicht über aussergewöhnlich viel Muskelmasse, kann er das Übermass an Kalorien gar nicht verwerten. Sie werden sofort im Fettgewebe gespeichert. Nicht speziell trainierte Menschen nehmen durch regelmässige Cheat Days also nur noch mehr zu.

Dazu eine einfache Rechnung: Wenn jemand bei einem Verbrauch von 2000 Kilokalorien pro Tag während der Woche täglich 300 Kilokalorien einspart, macht das nach sechs Tagen 1’800 gesparte Kilokalorien. Haut diese Person am siebten Tag, dem Cheat Day, stolze 6000 Kilokalorien in sich rein, resultiert allein an diesem Tag ein Überschuss von sage und schreibe 4000 Kilokalorien. Dagegen sind die zuvor mühsam eingesparten 1’800 Kilokalorien rein gar nichts. Abnehmen wird man so sicher nicht, sondern das Gegenteil.

Keine verbotene Lebensmittel

Wer mit einer gesunden Ernährung langsam und stetig Gewicht verliert, braucht keinen Cheat Day. Auch gibt es bei uns während dem Abnehmen keine verbotenen Lebensmittel und auch keine strengen Diätvorgaben. Im Gegenteil: Unser Konzept von nur noch zwei Mahlzeiten am Tag gibt mehr kulinarische Freiheit als je zuvor und macht auch kleine Sünden möglich, und zwar jeden Tag.

So geht’s:

  • Ein Cheat Day ist nur möglich, wenn man an sechs Tagen eine strenge Diät macht. Und genau das ist eine absolute Dummheit.
  • Dauerhafte Gewichtsreduktion erreicht man nur mit einer grundsätzlichen Lebensstiländerung. Und diese muss man ein Leben lang beibehalten.
  • Cheat Days führen direkt in Essstörungen – auf Deutsch – in Fressanfälle.
  • Es gibt bei uns keine verbotenen Lebensmittel. Kleine Sünden sind erlaubt.
  • Vermeiden Sie jedoch planloses Sündigen durch den Tag hindurch. Eine kleine Süssigkeit nach dem Mittagessen ist kein Problem. Zwischen den Mahlzeiten hingegen schon.
  • Die geschmackliche Sättigung – zum Beispiel bei Schokolade – stellt sich schon nach einer kleinen Menge ein, wenn man gelernt hat, diese richtig zu geniessen. Dazu braucht es keine Riesenportionen, die auf den Bauch schlagen.
  • Fragen Sie sich im Rahmen einer Ernährungsumstellung aber auch, mit was man sich sonst noch ausser Schokolade etc. belohnen könnte.
  • Wer an einem Sonntag mal Lust auf einen reichlichen Brunch hat, belässt es bei dieser einen Mahlzeit und setzt dann dafür das Abendessen aus. Das nennt man dann Cheat Meal und geht in Ordnung, falls man es nicht übertreibt.

Fazit:

Wer mit der Aeschbacher-Diät abnimmt, hat Cheat Days schlicht nicht nötig. Die Beschränkung auf zwei klug zusammengestellte Mahlzeiten gibt so viel Freiheit und Genuss beim Essen, dass gar kein Gefühl von Verzicht aufkommt.

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Aeschbacher Diät Buch13.1.16 II