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Die Wahrheit über die Banane

Aeschbacher-Diät Lektion 120. Bananen sind bei den meisten Diäten verpönt. Völlig zu unrecht. Man muss die gesunden Früchte nur clever in die Ernährung einbauen.

Banane

Obwohl Bananen nach Äpfeln das beliebteste Obst der Europäer sind, gelten sie als Dickmacher und zum Abnehmen als ungeeignet. Falsch. Zwar enthalten Bananen im Vergleich zu anderen Obstsorten verhältnismässig viele Kohlenhydrate, der Gehalt an Wasser und Nahrungsfasern sorgt jedoch dafür, dass der Frucht- und Traubenzucker kontinuierlich ins Blut abgegeben wird und der Insulinspiegel nicht so stark in die Höhe schiesst. Zudem ist sie praktisch fettfrei.

Pro Stück nur 100 Kilokalorien

Weil Bananen mit circa 100 Kilokalorien pro Stück hervorragende Energielieferanten sind, sollte man sich die Energie dann zuführen, wenn man wie braucht. Das heisst morgens im Frühstücksmüesli oder mittags, sei es als Bestandteil einer Hauptmahlzeit oder im Rahmen eines Desserts. Am besten ist, gleichzeitig andere Kohlenhydratquellen zu reduzieren. Abzuraten ist beim Abnehmen, Bananen zwischendurch zu essen. Aber das gilt für Früchte generell. Abends sollte man auf Bananen wie überhaupt auf schnell verfügbare Kohlenhydrate verzichten, weil der Körper zu später Stunde kaum noch Energie in grösserem Mass verbrennt, sondern überflüssige Kohlenhydrate in die Fettdepots einbaut.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Übrigens schwören auch Spitzensportler auf Bananen. Aus gutem Grund. Sie liefern über Stunden Energie und wertvolles Magnesium. Bananen enthalten für Sportler eine ideale Mischung aus Kohlenhydraten, Nahrungsfasern, Vitaminen und Mineralstoffen wie Eisen, Kalium und vor allem Magnesium, das als Bestandteil vieler Enzyme für ein reibungsloses Zusammenspiel von Nerven und Muskeln dient und Muskelkrämpfe verhindert. Kein Wunder, dass Ärzte nicht nur Sportlern, sondern auch Senioren raten, regelmässig eine Banane zu essen.

So geht’s:

  • Wenn die Banane noch grün ist, hat sie einen hohen Stärkeanteil. Die Stärke wandelt sich erst mit der Reifung in Zucker um.
  • Wer darauf achten will, nicht zu viel Zucker zu sich zu nehmen, kann die Banane essen, wenn sie noch nicht vollkommen reif ist.
  • Dass Bananen dick machen und viele Kalorien enthalten, stimmt nicht. In Wirklichkeit stecken in 100 Gramm knapp 100 Kilokalorien und damit etwa gleich viel wie in 100 Gramm Magerquark.
  • Weil auch viele Ballaststoffe in Bananen enthalten sind, gelangen die Kohlenhydrate nur nach und nach ins Blut.
  • Der Blutzuckeranstieg ist deshalb moderat, was eine lang anhaltende Sättigung bewirkt.
  • Ein Vorurteil ist auch, dass Bananen stopfen. Richtig ist, dass sie die Darmtätigkeit regulieren.
  • Die verdauungsfördernden Nahrungsfasern und das Pektin sorgen für eine Zunahme des Darminhaltes, beschleunigen die Darmpassage und helfen so einer Verstopfung vorzubeugen.
  • Auf Grund der ultralangen Sättigung und dem sehr moderaten Blutzuckeranstieg eignen sich Bananen hervorragend als Teil eines früchtebetonten Frühstückmüesli sowie als Beilage zu warmen Hauptmahlzeiten.
  • In der herkömmlichen Küche findet die Banane noch viel zu selten Verwendung. In der asiatischen oder karibischen Küche macht man das viel öfter und bewusster.
  • Warum nicht als Beilage in Kokossuppen, in einem Fischcurry oder gebacken als Dessert oder in einem Obstsalat.
  • Immer beliebter wird die Banane in der veganen Küche, vor allem beim Backen.

Fazit:

Bananen sind überhaupt keine Dickmacher. Isst man sie zum richtigen Zeitpunkt und baut man sie geschickt in die Mahlzeiten ein, kann man mit ihnen wunderbar und lang anhaltend satt werden. Die beste Voraussetzung also, um abzunehmen.

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