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Ein Fest für Linie und Sinne

Aeschbacher-Diät Lektion 142. Die Passionsfrucht oder Maracuja bietet ein explosives Feuerwerk an Aromen und unzählige Alternativen zur klassischen, währschaften und damit kalorienreichen Küche.

Maracuya fruits on white background.

Die Passionsfrucht gehört wie die Maracuja zur Gattung der Passionsblumen. Genau genommen ist die Maracuja eine Unterart der Passionsfrucht, weshalb man sie auch als solche bezeichnen kann. Beide verbindet, dass sie vorwiegend in tropischen Regionen wachsen und als Kletterpflanzen Ranken haben, die bis zu zehn Meter lang werden können. Die Passionsfrucht hat eine runzelige, rot-violette bis purpurfarbene, die Maracuja eine glatte, hellgrüne Schale. Je reifer die Frucht wird, desto mehr verändert sich die Farbe der Schale ins Gelbliche hinein. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist der Geschmack. Maracujas sind säuerlicher als Passionsfrüchte.

Genauso viel Vitamin C wie eine Orange

Aromatisch und gesund sind sie beide. Gleichgültig, wie Schale und Form beschaffen sind, im Innern verbirgt sich ein grosses Kerngehäuse mit bis zu 250 Kernen, die von einem saftigen, gelben bis orangefarbenen, geleeartigen Fruchtfleisch umhüllt sind. Das Fruchtfleisch und die Kerne sind sehr vitamin- und mineralstoffhaltig. Fast keine andere Frucht hat beispielsweise so viel Magnesium wie die Maracuja. Und eine Frucht enthält in etwa genauso viel Vitamin C wie eine Orange. Ausserdem bietet sie Beta-Carotin sowie organische Säuren wie Zitronen- oder Apfelsäure. Und speziell in den Kernen stecken viele wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Der süssliche Geschmack der Passionsfrüchte stammt von diversen Zuckerarten wie Saccharose, Glucose und Fructose, wobei der Kaloriengehalt pro 100 Gramm dennoch sehr bescheiden ausfällt. Alles zusammen ergibt den wunderbaren, erfrischenden sauren-süsslichen Geschmack, der häufig eingesetzt wird, um Speisen und Getränken eine typische tropische Süsse zu verleihen.

Insulin- und Blutzuckeranstieg fällt nur moderat aus

Die Passionsfrucht oder Maracuja ist ein Paradebeispiel dafür, wie man mit einem naturbelassenen Lebensmittel die Alltagsküche in ein kulinarisches Aha-Erlebnis verwandeln und so auf die billigen, kalorienbefrachteten Geschmacksträger wie Zucker oder Fett verzichten kann. In Fertiggerichten und Süssgetränken sind der Zucker und ganz speziell der Fruchtzucker des Teufels, für ganze Früchte gilt das hingegen nicht. Im Gegenteil. Sie sind wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung. Aus Früchten werden die Nährstoffe nur langsam freigesetzt, sodass der Insulin- und Blutzuckeranstieg nur sehr moderat ausfällt, eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches Abnehmen.

So geht’s:

  • Die Passionsfrucht oder Maracuja ist ein Fest für die Sinne. Eine Traumkombination von säuerlich und süsslich.
  • Der hohe Vitamin- und Mineralstoffgehalt sowie die verschiedenen ungesättigten Fettsäuren machen die tropische Frucht auch wertvoll für die Gesundheit.
  • Das goldgelb und orange leuchtende Fruchtfleisch mit den glitschigen Samenkernen kann man einfach so geniessen.
  • Die Kerne sollte man unbedingt mitessen. Sie enthalten viele wertvolle Nährstoffe und sehen zudem äusserst dekorativ aus.
  • Maracujas oder Passionsfrüchte sind eine ideale Zutat für jegliche Art von Desserts, Obstsalate, Joghurt- und Quarkspeisen.
  • Starten Sie den Tag einmal mit einem Birchermüesli mit Passionsfrucht und frischen Feigen.
  • Machen Sie eine Salatsauce mit Maracujas. Ein kulinarischer Traum!
  • Geflügel und Meeresfrüchten verleiht die Maracuja als fruchtige Sauce eine exotische Note.
  • Oder überraschen Sie Ihre Familie oder Ihre Gäste mit einer Mango-Passionsfrucht-Suppe.

Fazit:

Je mehr Sie Überraschendes oder sogar Exotisches wie die Maracuja in Ihren Speiseplan einbauen, desto leichter fällt es Ihnen, auf die kalorienreiche, sogenannt währschafte Küche zu verzichten und die billigen Geschmacksträger wie Zucker oder Fett links liegen zu lassen.

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