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Ein Musterbeispiel für erfolgreiche Gewichtsreduktion

Sogar wenn sie bei einem Brunch mehr als 1000 Kilokalorien verschlingt, bleiben die Blutzuckerwerte bei Andrea Imholz (rechts) völlig in der Norm. Das zeigen Tests im Hormon Zentrum Zürich.

Frau Dr. med. Mirjam Faulenbach (links) und Andrea Imholz (rechts).

Wir können es kaum noch hören, und dennoch müssen wir es immer wieder sagen: Diabetes ist zur Volksplage, ja zur Epidemie geworden, die Hunderttausende von Menschen in diesem Land trifft, zu Herzinfarkten zuhauf, Erblindungen, Nierenversagen, Fuss- und Beinamputationen und frühem Tod führt. Wer einen Menschen mit fortgeschrittenem Diabetes kennt, weiss, wie fatal die Verharmlosung dieser Krankheit ist.

Viel Bewegung und Ernährungsumstellung

Diabetes kommt nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, er kommt schleichend. Prädiabetes nennt man das Vorstadium. Innerhalb von wenigen Jahren kann er in das Vollbild der Krankheit übergehen, wenn man nichts unternimmt. Deshalb ist es wichtig, nicht auf den Diabetes zu warten, sondern ihn bereits im frühesten Stadium zu entdecken, wo er noch keine Symptome macht, obwohl die Insulinwerte bereits stark erhöht sind. Denn das ist die gute Botschaft: Frühdiabetiker können den Ausbruch der Zuckerkrankheit noch verhindern und den Krankheitsprozess sogar rückgängig machen, und zwar mit viel Bewegung und einer Ernährungsumstellung, wie wir sie mit der Aeschbacher-Diät propagieren.

Dr. Mirjam Faulenbach vom Hormon Zentrum Zürich erklärt das sehr anschaulich: «Die beste Prävention von Übergewicht und Diabetes ist für jeden, sich bewusst zu ernähren. Und nicht gedankenlos essen, wie beispielsweise einen Hotdog bei Ikea und anschliessend noch Softeis. Das sind Tausende von leeren Kalorien ohne Vitamine und Mineralstoffe und ohne lange Sättigung. Da ist erneuter Hunger schon nach zwei Stunden vorprogrammiert, weil der Insulinspiegel immer noch hoch ist und der Blutzucker schon wieder sinkt. So fängt das Übergewicht an.»

Langsam verdauliche, komplexe Kohlenhydrate sättigen länger

Der Überfluss fordert von uns den bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Gedankenloser Konsum schadet dem Körper. Dr. Faulenbach: «Niemand kommt umhin, sich der Nahrungsmittel wieder bewusst zu werden und weise zu wählen, was wir essen wollen und was nicht. Nicht nur saisonal und regional, sondern auch, was man für den Tag benötigt. Schnell verdauliche Mahlzeiten sättigen nicht. Sie treiben den Blutzucker und damit den Insulinspiegel rasch in die Höhe und fördern die Einlagerung von Fettgewebe. Langsam verdauliche, komplexe Kohlenhydrate dagegen sind wesentlich weniger belastend für den Stoffwechsel und sättigen länger.»

Zwei Mahlzeiten am Tag und tägliche Bewegung

Wie ein gesunder Stoffwechsel mit unterschiedlich zusammengesetzten Mahlzeiten fertig wird, haben wir bei Andrea Imholz aus Seedorf getestet. In weniger als drei Jahren hat sie mit unserem Programm 25 Kilo abgenommen und ihr Traumgewicht von 62 Kilo erreicht. Ausschlaggebend für den phänomenalen Erfolg waren die Umstellung auf nur noch zwei Mahlzeiten am Tag und die tägliche Bewegung.

Frau Dr. med. Mirjam Faulenbach

Fingerstechen überflüssig

Mit Hilfe des neuen Glukose-Messsystems FreeStyle Libre, welches das Fingerstechen überflüssig macht, zeichnete das Hormon Zentrum Zürich bei Andrea Imholz zwei Wochen lang ohne Unterbruch die Blutzuckerwerte auf. Die Resultate sind eindrücklich. «Der Blutzucker bewegte sich stets in einem sehr engen Bereich und blieb stabil, egal, ob das Frühstück aus 800 oder 1000 Kilokalorien zusammengesetzt war. Die Gesamtkalorienzahl pro Tag bewegte sich zwischen 1500 bis 2300 auf zwei Mahlzeiten verteilt – mit einem täglichen Sport- und Bewegungsprogramm», resümiert Dr. Faulenbach. «Alles zusammen spricht für eine exzellente Funktion der Bauchspeicheldrüse mit passender Ausschüttung des Zuckerhormons Insulin je nach Zuckerzufuhr, was für den Stoffwechsel und die Gesundheit von grossem Vorteil ist.»

Andrea Imholz sei das Paradebeispiel für eine Frau, die nicht nur erfolgreich abgenommen hat, sondern es jetzt auch schafft, dieses Traumgewicht zu halten. «Mit den zwei Mahlzeiten und der täglichen Bewegung verbrennt sie überschüssige Kalorien postwendend und gibt dem Jo-Jo-Effekt und dem Diabetes keine Chance.»

Ein geniales Gerät

Glukose messen ohne zu stechen. ­Andrea Imholz ist vom FreeStyle libre begeistert.

Scannen statt stechen. Das neue Glukose-Messsystem FreeStyle Libre macht das Fingerstechen für Menschen mit Diabetes überflüssig. Ein etwa Zweifrankenstück grosser Sensor an der Rückseite des Oberarms misst den Glukose-Spiegel mittels eines kleinen Fühlers, der direkt unter der Haut platziert wird, minütlich. Zum sekundenschnellen Ablesen des Glukose-Wertes wird der Sensor mit einem Lesegerät gescannt. Das funktioniert auch problemlos durch die Kleider. Jeder Scan zeigt den momentanen Glukose-Wert an, einen Trendverlauf sowie die Richtung, in die sich die Werte bewegen. Das Lesergerät speichert die Daten bis 90 Tage.

Revolutionäres Messsystem

FreeStyle Libre erlaubt eine bessere Behandlung, Schulung und Motivation der Patienten. Fachleute auf der ganzen Welt sind sich einig: Das revolutionäre Glukose-Messsystem ist für die Betroffenen eine enorme Erleichterung. Entscheidend sind nicht nur die verbesserte Lebensqualität durch den Wegfall des Stechens, sondern auch die ganz neuen Möglichkeiten, Diabetes besser im Griff zu haben.

Andrea Imholz findet die Vorteile des neuen Glukose-Messsystems bestechend: «Weder das Anlegen des Sensors habe ich gespürt noch ihn danach beim Tragen wahrgenommen. Nicht mal beim Duschen. Im Alltag funktioniert das völlig problemlos. Auch das Scannen durch die Kleider hindurch geht wunderbar. Ich bin von diesem Gerät total begeistert. Für Diabetiker ist das eine absolut geniale Lösung.»

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Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit auf www.freestylelibre.ch.

Die Apps «Libre Link» und «Libre Link up» können für Android-Mobiltelefone kostenlos heruntergeladen werden:

Die App für iOS im App Store folgt.