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Ein steigender Ruhepuls ist ein schlechtes Zeichen

Regelmässiges Messen des Ruhepulses ist ein einfaches und dennoch völlig verkanntes Mittel, um Menschen mit einer hohen gesundheitlichen Gefährdung rechtzeitig zu identifizieren.

Puls messen

Eine grosse Studie der Harvard Medical School in Boston zeigt eindrücklich, welch grossen Stellenwert das blosse Messen des Pulses in körperlicher Ruhe hat. Ein hoher und ein im Verlauf des Lebens steigender Ruhepuls geht mit einer erhöhten Rate an gesundheitlichen Komplikationen einher, sei das ein Herzinfarkt, eine Herzinsuffizienz oder ein Hirnschlag. Die Studienautoren raten dringend, von dieser einfachen Messung im ärztlichen Alltag viel häufiger Gebrauch zu machen.

Eine Untersuchung der Universitätsklinik Saarbrücken konnte schon früher zeigen, dass Menschen mit einem niedrigen Puls länger leben. Wer mit einem Ruhepuls von mehr als 70 durchs Leben geht, hat um ein 60 Prozent höheres Risiko, in den kommenden neun Jahren zu sterben. Je niedriger der Puls, desto besser, aber nur solange er nicht unter 50 sinkt.