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Erkältung und Grippe: die grössten Irrtümer

Sneezing Woman with Umbrella over Autumn Rain Background

Rund 200 Mal erkranken wir im Leben an einer ­Erkältung oder Grippe. Lesen Sie, was Sie am besten tun und was Sie getrost vergessen können.

Erkältung kommt von Kälte

Das stimmt nur bedingt. Man kann auch im Sommer und in den Tropen eine Erkältung bekommen. Ausgelöst wird eine Erkältung durch Viren, die es immer und überall gibt. Kalte Luft allein ist nicht gefährlich. Allerdings macht Kälte anfälliger. Die oberen Atemwege kühlen leichter aus, die Schleimhäute werden schlechter durchblutet. Kalte Füsse verstärken den Effekt. Bei Kälte halten wir uns vermehrt in geschlossenen Räumen auf und haben so engeren Kontakt mit anderen Menschen. Kommt dazu, dass die Heizungsluft die Schleimhäute austrocknet.

Grippe und Erkältung ist dasselbe

Nur die echte Grippe wird durch Grippeviren ausgelöst. Die Symptome wie starkes Krankheitsgefühl mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen setzen fast schlagartig ein. Nur gegen die echte Grippe kann man sich impfen. Gegen die rund 200 Erkältungsviren nicht. Eine Erkältung geht mit Schnupfen, Halsschmerzen und Husten einher. Fieber ist eher selten beziehungsweise nicht sehr hoch. Hat man eine Erkältung, wird das Immunsystem geschwächt. Deshalb kann leicht eine Infektion mit Grippeviren oder Bakterien dazukommen. Zudem wird man immer nur gegen das jeweilige Erkältungsvirus immun, nicht aber gegen alle anderen. Eine Erkältung schützt daher nicht vor der nächsten.

Vitamin C verhindert Erkältungen

Die meisten Menschen  haben keinen Mangel an Vitamin C. Die aktuelle Studienlage zeigt, dass Vitamin C einen geringen Nutzen hat, um Erkältungen zu verhindern. Einen gewissen Effekt kann es bei der Erkältungsdauer geben.

Bei einer Erkältung braucht es ­Antibiotika

Bei einer gewöhnlichen Erkältung haben Antibiotika nichts verloren. Nur in einem kleinen Prozentsatz kommt es zu einer bakteriellen Zusatzinfektion. Die Unterscheidung viral oder bakteriell ist nicht immer einfach. Eitriges Nasensekret oder die Druckschmerzhaftigkeit der Kieferhöhlen sind keine verlässlichen Zeichen. Bakterielle Infektionen sind häufiger, wenn die Erkältung schon über fünf bis zehn Tage dauert oder sich im Verlauf verschlechtert.

Erkältungserreger schwitzt man aus

Regelmässig in die Sauna zu gehen, mag die Widerstandskraft des Körpers etwas verbessern. Ist eine Erkältung aber schon ausgebrochen, belastet eine Sauna das Herz und den Kreislauf zu stark. Das gilt besonders für Menschen mit anderweitigen Krankheiten. Auch Sport ist während einer Erkältung oder Grippe nicht zu empfehlen.

Beim Niesen hält man sich die Hand vor den Mund

Mit über 100 Kilometern pro Stunde schiesst beim Niesen die Luft mit ihren kleinen Tröpfchen aus der Nase. Menschen mit Anstand halten sich dabei die Hand vor Mund und Nase. Das nützt leider nichts. Die Erreger fliegen an der Hand vorbei bis fünf Meter weit. Bessere Dienste leistet ein Taschentuch. Oder man niest in die Ellenbeuge. Das bewahrt davor, dass man über die Hand seine Viren auf Türgriffen und anderen Gegenständen hinterlässt. Die Nase hochziehen gilt als unanständig. Aus gesundheitlicher Sicht ist allerdings nichts dagegen einzuwenden. Sehr hilfreich sind Spüllösungen. Nasensekret und Viren werden ausgeschwemmt, die Atmung fällt leichter. Abschwellende Nasentropfen sollte man nur vorübergehend nehmen, im Maximum zehn Tage, da sie selber zu einem medikamentösen Schnupfen führen können.

Schneuzen befreit die Nase

Schnupfengeplagte schnäuzen bis zu 50 Mal am Tag. Dabei ist der Druck mehr als zehnmal so hoch wie beim Niesen oder Husten. Das Sekret ist voller Viren und Bakterien und gelangt auch in die Nasennebenhöhlen, wo es zu einer langwierigen Zusatzinfektion kommen kann. Deshalb ist Schneuzen out und vorsichtiges Abputzen oder Tupfen der Nase angesagt.

Medikamente kürzen die Erkältung ab

Es gibt keine Medikamente, welche die Krankheitsdauer einer Erkältung reduzieren, nicht einmal Antibiotika. Einzig bei der echten Grippe können spezifische Grippemittel das Leiden abkürzen, aber auch nur, wenn man sie innerhalb weniger Stunden nach Symptombeginn nimmt. Alle andere Mittel helfen, die Beschwerden zu lindern. Je nach Phase werden Kopf-, Hals- oder Gliederschmerzen beziehungsweise der Schnupfen als dominierend empfunden. Oder dann plagt vor allem der Husten. Die Palette an Einzel- oder Kombipräparaten ist gross. Ein Geheimtipp ist Hühnersuppe. Sie enthält Stoffe, welche Entzündungsprozesse unterdrücken und die Schleimhäute abschwellen lassen.

 

Unser Tipp: Alcacyl Grippe bei Erkältung

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Bei Fieber sowie erkältungs- und grippebedingten Schmerzen und Schnupfen hilft Alcacyl Grippe. Paracetamol wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend. Der zweite Wirkstoff – das Pseudoephedrinhydrochlorid – bringt die Nasen- und Bronchialschleimhäute zum Abschwellen und vermindert eine übermässige Schleimproduktion. Alcacyl Grippe enthält, im Gegensatz zu anderen Grippemitteln, kein Antihistamin. Die Fahrtüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen wird somit nicht eingeschränkt.

Erhältlich in Apotheken und Drogerien.

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