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Ich brauchte sogar Opiate

Unser Bericht über Gürtelrose hat unzählige bewegende Zuschriften ausgelöst. Susanne Eichenberger aus Biglen schildert, wie sie bis heute unter Herpes Zoster leidet und weshalb sie die Impfung dringend empfiehlt.

Portrait of a woman agronomist looking at the field, rear view

Ich bin jetzt 51 Jahre alt und hatte vor 8 Jahren meine erste Herpes Zoster Erkrankung, und zwar im Gesicht, also eine Gesichtsrose. Seit dieser Zeit werde ich leider immer wieder von solchen Anfällen heimgesucht. Die Erkrankung ist sehr unangenehm und bereitet starke Schmerzen. Sie sind sehr schwer zu beschreiben. Es ist ein stechender, brennender Schmerz bis hin zu Juckreiz. Wenn sich die Pusteln öffnen und die Flüssigkeit über das Gesicht läuft, ist dies sehr unangenehm.

Mein Arzt hat mir in diesen Fällen jeweils ein Virostatikum verschrieben. Zudem habe ich manchmal auch etwas Zinksalbe auf die betroffenen, wässernden Stellen aufgetragen. Auf Schmerzmittel habe ich grösstenteils verzichtet. Beim schlimmsten Fall hat mir jedoch der Hausarzt ein Opiat verschrieben. Dieses hat mich zwar praktisch gefühlslos gemacht, aber auf die Entzugserscheinungen nach dem Absetzen kann ich gerne verzichten. Die grösste Sorge ist, dass die Schmerzen nicht chronisch bleiben. Bei der Erkrankung im Gesicht besteht leider auch die Gefahr, dass der Sehnerv oder das Gehör betroffen werden. Ein rasches Handeln ist daher unumgänglich.

Allen Personen, welche durch die Impfung von der Krankheit geschützt werden könnten, würde ich diese sehr empfehlen. Es wäre zu wünschen, dass man auf die Möglichkeit der Impfung aufmerksam gemacht würde.


Bericht über Gürtelrose hier nachlesen.