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Ich werde es schaffen

Abnehmen trotz einer schweren Polyneuropathie nach Chemotherapie. Renate Pfister aus Bremgarten erzählt, wie sie zusammen mit ihrem Mann den Kilos davonläuft.

Renate Pfister

Angefangen hat alles nach meiner Krebserkrankung im Januar 2010. Ich bin zwar vollkommen geheilt, kann mich aber nicht mehr bewegen wie ich gewohnt war. Früher machte ich zwei Mal die Woche Krafttraining, und abends nach der Arbeit gingen mein Mann und ich zwei Mal in der Woche mit den Nordic Walking Stöcken über Land. Im Winter standen wir auf den Skiern, und im Sommer haben wir beinahe alle Berge bestiegen.

Bewegung fehlte

Das geht nun leider nicht mehr, da ich nach der Chemotherapie eine sehr starke Polyneuropathie an beiden Beinen bekommen habe. Weil mir plötzlich die Bewegung fehlte, habe ich dann auch zugenommen. Meinem Mann ging es nach seiner Pensionierung nicht anders. Auch er hat ein paar Kilo zulegt, und zwar nur am Bauch.

Wir wollten das beide nicht einfach so hinnehmen und starteten kurz vor Weihnachten mit unserer Diät. So kamen wir auch nicht mehr in Versuchung, über die Festtage zu naschen. Wir essen nun sehr viel Früchte, und das schon zum Frühstück. Kaffee gibt es nur schwarz. Zum Mittagessen gibt es Kartoffelgerichte aller Art – man kann mit Kartoffeln so abwechslungsreich kochen. Und immer eine grosse Portion Salat. Abends kommt oft Gemüse und Fisch auf den Tisch. Den Tag durch trinken wir viel Wasser. Wir sind auch auf den Geschmack von InShape gekommen. Alle Geschmacksrichtungen sind sehr gut.

11 und 9 Kilo weniger

Inzwischen ist mein Mann sein Bäuchlein losgeworden. Ganze 11 Kilo hat er abgenommen. Bei mir sind es etwas weniger. Trotzdem wiege ich nun 9 Kilo weniger. Mein Mann kann so bleiben. Er hat sein Ziel erreicht. Ich werde noch bis Ende Jahr weitermachen und hoffe, dass meine 11 Kilo auch noch wegschmelzen werden. So wären es dann minus 20 Kilo. Doch der Weg ist noch holprig, aber ich weiss, dass ich es schaffen werde.

Wir bewegen uns jeden Tag an der frischen Luft. Ich kann bei meinem Mann einhängen. So drehen wir unsere Runden, die zwischen 30 und 45 Minuten dauern, und sind dabei guten Mutes.