Video Tutorial III
Exportieren als pdf, Farbdeckung prüfen
Prüfen Sie Ihre Druckvorlage in Acrobat oder schon vorher in inDesign.
Farbeinstellungen in InDesign
Richten Sie die Farbeinstellungen auch in InDesign ein.
>Bearbeiten>Farbeinstellungen
>Farbeinstellungen>Einstellungen>Benutzerdefiniert
>Farbeinstellungen laden
Im Ordner “Settings” sind die Einstellungen, die Sie schon in Photoshop gespeichert haben, als Preset verfügbar. Laden Sie das Preset.
Jetzt ist RGB auf “Adobe RGB” und
CMYK auf “ISOcoated V2 300 (ECI)” gesetzt.
Setzen Sie die Farbmanagement-Richtlinien wie folgt:
CMYK: “Werte beibehalten, verknüpfte Profile ignorieren”
Bilder plazieren
Plazieren Sie die richtig CMYK separierten Bilder in InDesign.
Im Video werden 2 Bilder plaziert. Eines davon ist korrekt für den Rollenoffsetdruck separiert, das andere nicht.
Sehen Sie einen Unterschied am Bildschirm? Kaum. Die Graubalance weicht etwas ab. Aber die Farbdeckung kann am Bildschirm nicht ohne weiteres beurteilt werden.
Farbdeckung prüfen
Gehen Sie auf:
Fenster>Ausgabe>Separationsvorschau
(Shift+F6)
Gehen Sie in der Separationsvorschau auf
“Ansicht: Farbauftrag”
Setzen Sie den Farbauftrag auf 300%
Nun folgt die Stunde der Wahrheit: Falsch separierte Bilder mit zu hoher Farbdeckung werden entlarvt. Flächen, die mehr als 300% Deckung aufweisen, werden rot angezeigt.
Diese Flächen können im Rollenoffset NICHT gedruckt werden. Sie schmieren.
Schmuckfarben oder Schwarz in 4 Farben angelegt?
Bei dieser Gelegenheit prüfen Sie doch bitte auch, ob Sie Schmuckfarben (z.B. Pantone Farben) im InDesign Dokument vorliegen haben:
Fenster>Ausgabe>Separationsvorschau
(Shift+F6)
>Ansicht:Separationen
Im Beispielvideo wird hier Pantone Red 032 C angezeigt.
Wir machen alles für Sie – aber das Heft drucken wir nur in 4 Farben. Deshalb wandeln Sie doch bitte alle Schmuckfarben beim PDF Export in CMYK Werte um. Wie das geht, sehen Sie gleich.
Schwarz in 4 Farben
Klassiker: Immer wieder erhalten wir Anzeigen, in denen Schriften in einem Schwarz ausgegeben wurden, das sich aus allen 4 Farben zusammensetzt.
Jede Druckmaschine hat kleine Passerungenauigkeiten. Ein solches “4-Frucht-Schwarz” wird deshalb unscharf und unsauber.
Häufig kommt es zu diesem Phänomen durch den Import von Illustrator-Grafiken. In Illustrator wird häufig ein scheinbar aus 100% K bestehendes Schwarz gewählt, dass dann trotzdem einmal in InDesign plaziert, wieder 4-farbig ausgegeben wird. Ursache dafür kann sein, dass der Dokumentenfarbmodus in Illustrator auf RGB gesetzt wird. Und dann wird schwarz, selbst wenn Sie 100% K auswählen, beim Speichern halt doch wieder als RGB Wert abgespeichert und 4-farbig aufgebaut.
Schriften in InDesign oder Quark als 100% K anlegen.
Illustrator-Dateien mit falschem Schwarz in Illustrator öffnen, Farbmodus auf CMYK stellen und alle schwarzen Flächen auswählen und neu definierten mit “schwarz (100% K)”
Korrekte pdf Exportieren
>Datei>Exportieren
Format:Adobe PDF
>Sichern
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Allgemein:
Adobe PDF Vorgabe: “Druckausgabequalität”
“Standard: PDF/X-3:2003“
Option: “PDF nach Export Anzeigen”
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Komprimierung:
Farbbilder/Graustufen: “Bikubische Neuberechnung auf 300dpi, bei mehr als 450”
Bildqualität: “Maximum”
Einfarbige Bilder: “1200” Pixel
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Marken und Anschnitt:
Marken:
Nur “Schnittmarken” und allenfalls “Seiteninformationen” sind nötig.
Keine Beschnittzugabe, keine Passer, keine Farbkontrollstreifen
Beschnittzugabe:
+3mm Beschnittzugabe ringsherum
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Ausgabe:
Farbkonvertierung: In Zielprofil konvertieren (Werte beibehalten)
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Druckfarben-Manager klicken:
Hier werden Standard Prozessfarben mit einem entsprechenden Symbol
(4 Flächen: C, M, Y K) angezeigt.
Schmuck oder Spotfarben werden mit einem Kreis in einem Viereck angezeigt.
Wandeln Sie Schmuckfarben in Prozessfarben um:
Unten die Option “Alle Volltonfarben in Prozessfarben umwandeln” anwählen.
Die Schmuckfarbe (im Video “Pantone Red 032 C”) wird nach CMYK Annäherungsert gewandelt, das Symbol der Farbe ändert sich entsprechend.
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Erweitert:
Transparenzreduzierung: “hohe Auflösung”
Option “Abweichende Einstellung auf Druckbögen ignorieren”: Ein
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Sicherheit:
keine Einstellungen nötig
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Übersicht:
Kontrollieren Sie hier kurz noch einmal alle Einstellungen
In Acrobat Farbdeckung prüfen
Klick in InDesign Dialog auf “Exportieren”.
Das PDF wird gesichert. Wenn Sie die entsprechende Option im Dialogfenster angewählt haben, startet danach automatisch Acrobat und öffnet die Datei.
Gehen Sie in Acrobat auf:
Erweitert>Druckproduktion>Ausgabevorschau
In der “Ausgabevorschau”:
“Simulationsprofil” wählen Sie: “Ausgabebedingung: ISO Coated V2 300 ECI”
Unten sehen Sie die verschiedenen Farbauszüge.
Selektieren und De-Selektieren Sie den Schwarz-Auszug (“Prozess-Schwarz”).
Sie sehen sofort, wo sich “falsches schwarz” versteckt. Wenn Sie den Schwarz-Auszug deselktieren, müsste die (schware) Schrift verschwinden am Bildschirm.
Tut sie es nicht, ist sie wahrscheinlich falsch angelegt und als RGB-Wert definiert worden, der nun 4-farbig aufgebaut wird in CMYK. Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die entsprechende Fläche und lesen Sie die einzelnen Farbwerte ab für alle 4 Farben.
Korrigieren Sie die InDesign Datei oder die in inDesign plazierte Datei.
Exportieren Sie danach ein neues PDF und prüfen Sie es erneut.
Nun wählen Sie unten in der Dialogbox “Ausgabevorschau” die Option Gesamtfarbauftrag an und stellen den Wert auf 305%.
Sämtliche Flächen, die nun in der Warnfarbe angezeigt werden, lassen sich nicht drucken. Sie weisen eine zu hohe Farbdeckung auf und würden im Rollenoffset schmieren.
Tauschen Sie in InDesign die betroffenen Bild-Dateien aus mit korrekt separierten Bildern und Exportieren Sie erneut ein PDF. Prüfen Sie erneut auf Farbauftrag.



