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Schlaf- und Schnarch-Check

Das Schlafapnoe-Syndrom ist eine Volkskrankheit.

Etwa vier Prozent aller Männer und zwei Prozent aller Frauen mittleren Alters leiden an einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom. In der Schweiz sind das rund 120 000 Menschen. Bei der Mehrzahl wird weder die Diagnose gestellt noch eine Behandlung eingeleitet. Kernproblem bei der Schlafapnoe sind wiederholte nächtliche Atemstörungen durch den Kollaps der oberen Atemwege. Die nächtlichen Atemaussetzer – im Extremfall können es bis zu 100 pro Stunde sein – führen zu ständigen kurzfristigen Weckreaktionen, die das Schlafmuster nachhaltig stören. Müdigkeit und Schläfrigkeit am Tag, Leistungseinbussen, Beeinträchtigung des Antriebs und der Stimmung sowie ein erhöhtes Unfallrisiko sind nur einige der Folgen. Schlafapnoe-Patienten sind zudem einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Herzmuskelschwäche und Schlaganfall ausgesetzt. Eine enge Beziehung besteht auch zwischen Schlafapnoe, Übergewicht und Diabetes. Einerseits führt die Stoffwechselstörung zu einem stark erhöhten Schlafapnoe-Risiko. Andererseits erschwert ein Schlafapnoe-Syndrom die Kontrolle des Diabetes.

Weil die obstruktive Schlafapnoe so folgenschwere gesundheitliche Konsequenzen hat, aufgrund der beeinträchtigten Leistungsfähigkeit ganze Existenzen gefährdet und ein hohes Risiko im Strassenverkehr darstellt, ist es wichtig, dass möglichst alle Patienten eine entsprechende Diagnose und Therapie erhalten. Gefordert sind nicht nur die Ärzte, sondern auch die Betroffenen und ihre Angehörigen selber. Aus diesem Grund haben wir zusammen mit ResMed, dem wichtigsten Anbieter von Diagnoseinstrumenten und Atemtherapiegeräten in der Schweiz, einen neuen Check erstellt. Er ermöglicht auf einfache und sehr anschauliche Weise, die Verdachtsdiagnose «Schlafapnoe» zu stellen. Kernstück des Tests ist die separate visuelle Erfassung der wichtigsten Testfragen durch den Betroffenen und durch die Angehörigen – in den meisten Fällen den Partner. Der Vergleich dieser beiden Einschätzungen ermöglicht es, Symptome und Veränderungen ans Tageslicht zu bringen, die dem Patienten selber vielleicht verborgen bleiben. Den neuen Schlafapnoe-Meter können Sie kostenlos bei ResMed Schweiz anfordern.

Zeigt der Check irgendwelche Auffälligkeiten, sollte das Ergebnis mit dem Arzt besprochen werden. Er kann eine entsprechende Abklärung in die Wege leiten. Für die Diagnose eines Schlafapnoe-Syndroms ist es heute nicht mehr immer notwendig, eine aufwändige Untersuchung in einem Schlaflabor zu veranlassen. Mittlerweile gibt es ein zuverlässiges, ganz einfaches Gerät für die Aufzeichnung des Schlafs in den eigenen vier Wänden.

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Mit Abstand die wirksamste und am weitesten verbreitete Behandlungsmethode ist die nächtliche Beatmung, damit die Atemwege offenbleiben und die nächtlichen Atemaussetzer mit den entsprechenden Weckreizen unterbleiben. Die heutigen Geräte sind äusserst geräuscharm und stören kaum noch. Und sie sind intelligent: Sie messen die Atmung und passen das erforderliche Druckniveau automatisch an.

Nach einer kurzen Gewöhnungsphase stellen die meisten Betroffenen erleichtert fest, dass sich die Symptome tagsüber rasch zurückbilden und sich eine neue, dynamische Lebensqualität einstellt. Auch die Risiken für Herz und Hirn bilden sich zurück. Blutdruck und Diabetes lassen sich besser regulieren.

Wenn jemand die nächtliche Überdruckbeatmung trotz guter Beratung und der nötigen Gewöhnungszeit nicht erträgt, gibt es Alternativen wie individuell angepasste Kieferorthesen, welche den Unterkiefer während der Nacht vorverlagern. Operationen sollen nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden. Die Gaumensegeloperationen, die in den 90er Jahren noch sehr beliebt waren, sind wegen ihrer geringen Erfolgsquote und hohen Rate an unerwünschten Folgen zu Recht in Verruf geraten.

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Den neuen Sleepmeter können Sie kostenlos bestellen. Senden Sie ein frankiertes und an Sie adressiertes C5-Couvert an:

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Drucken03.01.2011