Der BrainMETER
Testen Sie Ihr Gehirn! Es gibt viele Gründe, wenn etwas im Kopf nicht mehr stimmt.
Mentale und psychische Veränderungen werden bei Krankheiten oft viel später bemerkt als körperliche Symptome. Dabei wäre eine rasche Abklärung von Nöten, um die Therapie nicht zu verpassen.
Vielleicht handelt es sich um eine nachvollziehbare Reaktion auf ein traumatisierendes Erlebnis, ein sich anbahnendes psychisches Leiden, oder auch um eine neurologische Erkrankung, die das zentrale Nervensystem, das heisst Gehirn und Rückenmark, in Mitleidenschaft zieht. Verlangsamtes Denken, Schwierigkeiten, sich Dinge zu merken, Probleme mit der Konzentration oder Wortfindungsstörungen werden meistens mit Alzheimer in Verbindung gebracht. Bei älteren Menschen liegt diese Vermutung nahe. Bei jüngeren Personen hingegen ist ein Zusammenhang mit der Krankheit Multipler Sklerose eher wahrscheinlich.
In letztere Zeit machten uns die Forscher viel stärker auf die mentalen und psychischen Symptome von MS aufmerksam. Oft treten sie lange vor den bekannten körperlichen Begleiterscheinungen auf. Es ist wichtig, dass solche Symptome möglichst früh erkannt, mit dem Arzt besprochen und sorgfältig abgeklärt werden. Je früher eine Behandlung eingeleitet werden kann, desto wirksamer ist sie. Das gilt nicht nur für MS, sondern auch für alle anderen möglichen Ursachen. Multiple Sklerose oder kurz MS ist eine Krankheit des körpereigenen Immunsystems. Dabei missversteht das Abwehrsystem die eigenen Nervenfasern als Fremdkörper und greift sie an. Sichtbarer Ausdruck sind Entzündungsherde im Rückenmark und Gehirn. Der Körper versucht die betroffenen Stellen zu reparieren, was aber nicht gelingt. Zurück bleiben Narben, auch wenn die Nervenfasern nun wieder halbwegs funktionieren und sich die Symptome mehr oder weniger stark zurückbilden. Doch aufgepasst: Multiple Sklerose kann selbst dann unterschwellig und weitgehend unbemerkt voranschreiten, wenn keine oder kaum Symptome mehr vorhanden sind – bis es dann plötzlich wieder zu einer neuen Attacke des Immunsystems und damit zu neuen Entzündungsherden kommt. Ein Schub, sagt man gewöhnlich. Je nach dem, welche Nervenfasern gerade angegriffen werden, können sehr unterschiedliche Symptome auftreten: Sehstörungen, Kribbeln in Händen oder Füssen, Lähmungen, Taubheitsgefühl und so weiter. Neben diesen bekannten körperlichen Symptomen kann sich MS auch mit Antriebslosigkeit, Müdigkeit (Fatigue) – Beeinträchtigung der Denkprozesse und des Gedächtnisses bemerkbar machen. Also mit allem, was man mit Kognition zusammenfasst. Diese Einschränkungen bemerken die Betroffenen teilweise selber, teils fallen sie aber zuerst den Angehörigen und nahe stehenden Personen auf.
- Die passenden Wörter kommen einem nicht mehr in den Sinn oder man hat Mühe, verständlich zu sprechen.
- Namen kann man sich nicht mehr so gut merken wie früher.
- Soeben gelerntes geht wieder schnell vergessen. Oder man kann sich plötzlich nicht mehr erinnern, wo man die Schlüssel oder das Handy hingelegt oder ob man den Kochherd abgeschaltet hat.
- Die Konzentration lässt nach. Einem Gespräch zu folgen, bereitet zunehmend Mühe.
- Planen und Organisieren fallen zunehmend schwerer, besonders, wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig gelöst werden müssen.
Der BrainMETER
Der BrainMETER ist ein neues, sehr praktisches Instrument, mit dem jedermann sich selbst testen und seine mentalen und psychischen Fähigkeiten einschätzen kann. Der Test zeigt Ihnen auch, wann es ratsam ist, einen Arzt aufzusuchen. Mit dem BrainMETER können aber auch Angehörige dokumentieren, wie sie ein Familienmitglied erleben. Mit dieser Selbst- und Fremdeinschätzung ist es viel leichter möglich, schon früh mentale Symptome zu erfassen, um Ursachen abzuklären und rechtzeitig mit allen Beteiligten die verschiedenen Therapieoptionen zu besprechen. Der BrainMETER eignet sich auch sehr gut, um im Verlauf einer Therapie die mentalen Funktionen zu beurteilen und zu dokumentieren. Der Test wird in zwei Schritten durchgeführt. Zuerst trägt die Testperson selber ein, wie sie sich selber wahrnimmt. Dann wiederholt ein Angehöriger oder eine Vertrauensperson dieselben Fragen. Auf diese Weise erhalten Sie und Ihr Arzt ein zuverlässiges Bild von ihrer momentanen Verfassung. Wiederholen Sie diese Beurteilung ein paar Wochen nach Beginn der Therapie. So lassen sich Behandlungsfortschritte rasch erkennen.
Bestellen Sie kostenlos Ihren persönlichen BrainMETER Bitte senden Sie ein an Sie adressiertes und frankiertes Couvert an:
Sprechstunde Doktor Stutz, BrainMETER, Postfach, 6614 Brissago.
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