Diagnose MS
Wie geht man mit diesem Schock um? Eine Broschüre hilft.
10’000 Menschen leiden in der Schweiz an Multipler Sklerose. Sie führen mitten unter uns ein erfülltes Leben. Den meisten sieht man ihre Krankheit nicht an. Dennoch löst die Diagnose MS wie bei keiner anderen Krankheit Angst und Verzweiflung aus. Jüngstes prominentes Beispiel ist die 29jährige Bündner Langläuferin Seraina Mischol. Trotz einer Sehnervenentzündung, einer typischen Erstmanifestation von MS, will sie ihre Karriere fortsetzen, auch wenn die Diagnose im ersten Moment „ein riesengrosser Schock“ gewesen sei und „ihre kleine Sportwelt jäh einstürzte“. Nur neun Tage später lief sie in Berlin ihren ersten Marathon, „um ihrem Körper zu zeigen, dass sie nicht aufgeben werde“. In Zukunft möchte sie zusammen mit ihren behandelnden Ärzten selber herausfinden, wie viel Spitzensport „möglich ist und geht“. Von ihrem Umfeld wünscht sie sich, dass man sie noch immer „als die gleiche Seraina ansieht wie bis anhin“.
Eine Broschüre mit dem Titel „Tag Null“ über den selbstbewussten Umgang mit der Diagnose MS soll helfen, dass dieses Beispiel Schule macht und die Betroffenen der Krankheit nicht nur die Stirn bieten, sondern sich in ihrem Leben nicht einschränken lassen. Die Broschüre wurde zusammen mit führenden Neurologen und langjährigen Betroffenen erarbeitet und kann kostenlos bestellt werden. Den Schock überwinden, die ewig kreisenden Gedanken stoppen, sich der Spirale der Verzweiflung entziehen, wieder zurück in die Normalität finden, mit der MS unter Umständen sogar den Dialog aufnehmen und sie schliesslich immer öfters vergessen. Das ist das Ziel.
Keine Aussage ist für den Umgang mit der Diagnose wichtiger als die Botschaft: Ein erfülltes Leben ist auch mit MS möglich. Kernpunkt der Behandlung ist eine Basistherapie, welche die Anzahl Schübe reduziert und den unsichtbar weiterverlaufenden Krankheitsprozess verlangsamt. Das Medikament mit der längsten Therapieerfahrung ist Interferon. Es soll unmittelbar nach dem ersten Schub eingesetzt werden, bevor die Diagnose definitiv gesichert ist. In dieser Phase ist es wichtig, ja keine Zeit zu verlieren. Hat Interferon nicht den erhofften Effekt, gibt es mit der Antikörper-Therapie sehr gute Alternativen.
Bestellen Sie Ihr Gratisexemplar „Tag Null“ über den richtigen Umgang mit der Diagnose MS bei Sprechstunde Doktor Stutz, Tag 0, Postfach, 6614 Brissago.






