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Weniger Schmerz auf Knopfdruck

Schweizerinnen und Schweizer schwören auf Schmerzreduktion und Muskelentspannung.

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Die Transkutane Elektrische Nervenstimulation – kurz TENS – ist eine Behandlung mit einem für jedermann verträglichen Reizstrom, frei von irgendwelchen Nebenwirkungen. Nur Patienten mit einem Herzschrittmacher oder einer Insulinpumpe sollten das Gerät nicht unbedingt verwenden. Auch Schwangerschaft und Epilepsie sind Gründe, vor der Anwendung den Arzt zu fragen. Bei der TENS-Behandlung werden zwei gros­se Elektroden auf die schmerzenden oder verspannten Körperstellen geheftet. Das Gerät sendet dann sanfte Impulse zu den Nervenbahnen unter der Haut. Das hat zur Folge, dass die körpereigenen schmerzhemmenden Systeme aktiviert werden. Durch wiederholte Stimulation kommt es zu einer Wirkungsverstärkung. Ideal ist der Einsatz von TENS als Ergänzung zur Schmerzbehandlung, um Schmerzmittel einzusparen. Immer mehr Menschen nutzen die TENS-Methode auch zur Entspannung einer verhärteten Muskulatur, sei es haltungsbedingt oder nach intensiver sportlicher Betätigung.

Diese Schmerzzustände sprechen sehr gut auf TENS an:

  • schmerzhafte Muskelverspannungen
  • an Rücken, Schultern und Nacken
  • Reizungen und Entzündungen von
  • Muskeln und Gelenken
  • rheumatische Erkrankungen wie
  • Arthrose, Neuralgien und Hexenschuss
  • Migräne
  • Menstruationsbeschwerden
  • Schmerzen nach Verletzungen
  • und Operationen
  • Sehnenentzündungen
  • Zerrungen, Muskelschmerzen

Drucken23.04.2009