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Das Geheimnis der Zauberknolle

Tumeric and tumeric  powder.

Kurkuma ist weit mehr als ein Gewürz. Sie hilft bei Blähungen und Verstopfung, hat aber auch antirheumatische und sogar krebshemmende Eigenschaften.

Man tut der Zauberknolle unrecht, wenn man sie nur als Gewürz bezeichnet. Denn dem fernöstlichen Gewächs werden einzigartige gesundheitliche Wirkungen nachgesagt. Während die Gelbwurz in der ayurvedischen Medizin schon seit Jahrtausenden als Heilmittel dient, findet die Knolle in der westlichen Welt vor allem in der Küche Verwendung. Denn Kurkuma ist ein Hauptbestandteil von Currypulver und gibt der Gewürzmischung ihre typische Farbe. Verantwortlich dafür ist der ockergelbe bis orange getönte Farbstoff Curcumin. Lebensmittelhersteller setzen die Substanz vielseitig ein. Unter der Bezeichnung E 100 findet sich Curcumin als Färbemittel zum Beispiel in Senf, Margarine und Wurstwaren.

Erst seit wenigen Jahren entdeckt auch die westliche Medizin die Kurkuma mehr und mehr. Breite Anerkennung findet sie insbesondere bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Verstopfung. Kurkuma entkrampft und regt die Produktion von Magensaft und Galle an.

Experimentelle und klinische Untersuchungen zeigen, dass die Wirkungen von Kurkuma aber noch viel weitergehen. So fand man antientzündliche und krebshemmende Eigenschaften. Die krebshemmende Wirkung ist in mehreren Studien belegt worden: Kurkuma kann Darmpolypen zurückdrängen und damit Darmkrebs vorbeugen, wie eine Studie mit Patienten mit familiärer adenomatöser Polyposis zeigte. Durch die Einnahme von Curcumin ging die Zahl der Polypen um 60 Prozent zurück. Ausserdem kann Curcumin offenbar die Bildung und Ausbreitung von Metastasen bei bestimmten Krebsarten hemmen. Das haben Wissenschaftler der Universität von Texas in Houston in Experimenten mit Mäusen herausgefunden.

In anderen Experimenten unterband der Pflanzenstoff die Ablagerung von Eiweisskomplexen im Gehirn, die bei der Entstehung von Alzheimer beteiligt sind. Die antientzündliche Wirkung macht man sich bei diversen Rheuma-Erkrankungen, allen voran bei Arthrose zunutze. Die Inhaltsstoffe der Gelbwurzel unterstützen auch die Knochengesundheit, weil die Aktivität der Osteoklasten gehemmt wird, welche die Knochensubstanz abbauen.

Es ist höchste Zeit, dass auch die westliche Medizin Kurkuma entdeckt und die Zauberknolle den Weg vom reinen Gewürz in die Pharmazie macht.

 

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