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Man sieht mir den Schmerz nicht an

Der Nacken tut weh, der Rücken tut weh, die Beine tun weh. ­Regelmässige Physiotherapie und unser TENS-Gerät sind die einzigen Lichtblicke für Jana Weber.

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Sie lacht, sie strahlt, sie gibt nicht auf. Aber Jana Weber, 50, aus Effretikon ZH stehen die Tränen zuvorderst. Seit mehr als 35 Jahren gibt es keinen Tag, an dem sie nicht unter Schmerzen leidet. Mit 15 hatte die damalige Coiffeur-Lehrtochter ihren ersten Bandscheibenvorfall. «Ich war noch im Bett, als es beim Aufstehen knackte und ich schmerzerfüllt wieder rückwärts auf die Matratze fiel. Der Arzt gab mir eine Spritze und der Chiropraktiker renkte den Halswirbel wieder ein.» Doch das war nur der Anfang einer langen Schmerz-Odyssee. In den kommenden Jahren biss sich Jana Weber so gut es ging durch, machte sogar die Meisterprüfung. «Und das trotz etlicher Arzt- und Chiro-Termine. Nicht nur Hals und Nacken taten weh, auch im Kreuz fing es an. Die Schmerzen waren oft unerträglich. Vom Iliosakralgelenk strahlten sie bis ins linke Bein aus. Und das tun sie auch heute noch. Jeden Tag.»

Nach dem Aufstehen ist es am schlimmsten

Jana Weber zeigt einen Knubbel unter der Haut, der zwischen Hals und oberster Rippe liegt. So gross wie ein Hühnerei. «Mein Physiotherapeut sagt, das komme von den Diskushernien. Ich muss höllisch aufpassen, den Kopf nicht zu sehr nach hinten zu kippen. Haarewaschen beim Coiffeur geht kaum mehr. Auch beim Zahnarzt habe ich riesige Probleme. Und selbst beim Schlafen verkrampfen meine Muskeln in Nacken, Hals und Schultern. Gleich nach dem Aufstehen ist es am schlimmsten. Ich kann mich nur seitlich aus dem Bett rollen. Den Oberkörper einfach aufrichten geht gar nicht. Wenn ich stehe, muss ich zuerst ein paar Übungen machen, um halbwegs elastisch zu werden. Trotzdem schmerzt mein linkes Bein und der linke Fuss hört nicht auf zu kribbeln. Meinen Coiffeur-Beruf kann ich längst nicht mehr ausüben. Jetzt arbeite ich an der Kasse einer Tankstelle, im Stehen. Doch auch hier geht vieles nicht, weil der Rücken es nicht erlaubt. Ich möchte aber arbeiten, denn ich liebe den Kontakt zu den Menschen. Ich versuche trotz Schmerzen auch immer freundlich zu sein und die Kunden zuvorkommend zu behandeln.»

Ich fühle mich nicht ernst genommen

Jana Weber hat ein Problem, das viele Schmerzpatienten haben: Man sieht ihr die Schmerzen nicht an. «Selbst die Ärzte sind überfordert und glauben mir nicht, welche Qualen ich ertrage. Sie stempeln mich einfach als Psychofall ab. Und genau deshalb bin ich mit den Nerven bald am Ende. Ich sehe offenbar nicht so aus, wie eine Schmerzpatientin nach Lehrbuch auszusehen hat. Und mit der Zeit greifen solche Schmerzen tatsächlich die Psyche an. Dabei reisse ich mich überall und jederzeit so gut es geht zusammen. Spritzen bekomme ich von den Ärzten hier keine. Aber zur Psychologin schicken sie mich. Ich fühle mich überhaupt nicht ernst genommen. Es ist zum Verzweifeln.»

Täglich 15 Minuten

Die 50-Jährige hält sich mit Physiotherapie über Wasser. Seit ein paar Monaten auch mit unserem TENS-Gerät. «Unbewusst weiche ich den Schmerzen aus und belaste mehr das rechte Bein. Dann stehe ich schräg und laufe einseitig. Das führt zu Fehlhaltungen und abermals zu Schmerzen und Verspannungen, sagt mein Physiotherapeut. Immerhin kann ich die verspannten Muskeln mit den elektrischen Impulsen des TENS-Gerätes recht gut lösen. Am Morgen beim Kaffeetrinken klebe ich die Pads für je 15 Minuten um die schmerzenden Stellen und lasse das passende Programm laufen. Das tut sehr gut. Ohne diese tägliche Unterstützung wäre es noch schlimmer. Am besten wirkt die TENS-Behandlung im Nacken. Ein Lichtblick, denn so kann ich wenigstens meinen Job an der Kasse ausüben.»

 

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