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Manchmal fühlte ich mich wie ein vollgestopfter Abfalleimer

Im alten Jahr noch richtig geniessen und am 1. Januar durchstarten. Susi Böhm aus Urdorf hat den Schalter gekippt. Sie nimmt sich wieder Zeit zu kochen und freut sich über ihr neues Geschirr.

Böhm Susi

Es begann im Spätsommer in der Badi. Meine Freundin drückte mir die Sprechstunde von Doktor Stutz in die Hand. Ich bestellte das Buch mit der Aeschbacher-Diät und den Schrittzähler, um meine Figur wieder in Form zu bringen. Das Buch verschlang ich geradezu. Wunderbar, endlich keine Verbote mehr, sondern ganz normale einleuchtende Ratschläge.

Mitte Dezember wollte ich durchstarten. Als es dann soweit war, konnte ich den Schalter im Kopf nicht kippen. Deshalb genoss ich im alten Jahr noch all die feinen Leckereien. Manchmal fühlte ich mich danach wie ein vollgestopfter Abfalleimer.

Am 1. Januar wollte ich endgültig Schluss machen, nur kam ich alleine nicht weiter. Ich ass zwar ein Frühstück, aber am Mittag war ich zu bequem, um für mich alleine die Pfannen schmutzig zu machen. Dafür gab es am Wochenende das volle Programm. Gestartet wurde mit Prosecco und Rosé. Natürlich wurde beim Essen gleich zwei Mal geschöpft. Der Schreck folgte jeweils am Montag auf der Waage. Am Freitag war aber alles wieder in Ordnung. Nur, abnehmen geht eben nicht so.

Viel Salat, Gemüse und Eiweiss

Ich wandte mich an die Sprechstunde und bekam sofort Hilfe. Das Erste, was ich in Angriff nahm, war das Mittagessen. Inzwischen macht es mir sogar Spass, auch für mich alleine zu kochen. Ich achte auf viel Salat und Gemüse und eine rechte Portion Eiweiss. Abends esse ich keine Kohlenhydrate mehr, und zu meinem Espresso und Gute-Nacht Tee geniesse ich ein Basler Läckerli.

Zwischendurch trinke ich nur Wasser und ungesüssten Tee. Da ich den Alkohol weg lasse, habe ich mein Lieblingsweinglas einfach in ein Wasserglas umfunktioniert.

Täglich 10’000 Schritte

Wenn ich einmal gar keine Lust zum Kochen habe, gibt es den InShape Vanille. Zu jeder Mahlzeit schneide ich mir eine Frucht auf und lege sie schön auf den Teller. Am Wochenende gönne ich mir zum Frühstück Vollkornbrot, wenig Konfiture und etwas Käse. Ausserdem mache ich täglich die 10`000 Schritte und hüpfe auf meinem Lieblingsfitnessgerät, dem Minitrampolin, herum.

Nach einem Monat kam die Stunde der Wahrheit. Noch einmal tief durchatmen und ab auf die Waage. Wow, zwei Kilo leichter! Auch am Bauch und den Oberschenkeln hatte ich schon ganze zwei Zentimeter verloren. Zur Belohnung kaufte ich mir ein schönes neues Frühlings-Geschirr mit kleinen Tellern.

Ich bin so froh über diesen ersten schönen Erfolg und bin sicher, dass ich mein Ziel von 10 Kilo weniger erreichen werde.