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Massiver Rückgang der Demenz

In den letzten 30 Jahren hat sich die Demenz-Häufigkeit nahezu halbiert. Grund dafür sind Lebensstil-Änderungen, bessere Behandlung von Herzkreislauf-Risiken sowie höhere Bildung.

Brain loss and losing memory and intelligence due to neurological trauma and head injury or alzheimers disease  caused by aging with gears and cogs in the shape of a human face showing cognitive loss and thinking function.

Die ursprünglichen Schreckensszenarien von immer mehr Menschen mit Demenz haben sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil. Alte Menschen bleiben heute immer länger geistig fit und erkranken im Schnitt fünf Jahre später an Demenz als noch vor 30 Jahren. Ausgenommen von diesem positiven Trend sind Menschen mit geringer Schulbildung. Bei ihnen steigt die Rate an Demenz nach wie vor an. Das haben britische Forscher anhand von grossen Registern herausgefunden und in der angesehenen Medizinzeitschrift „Lancet“ publiziert.

Stark verbesserte Prävention und Behandlung von Herzkreislauf-Risikofaktoren

Als wesentlichen Grund für den Rückgang der Demenz konnten die Wissenschaftler die stark verbesserte Prävention und Behandlung von Herzkreislauf-Risikofaktoren ausfindig machen, also hoher Blutdruck, erhöhtes Cholesterin, Diabetes, Übergewicht und Bewegungsarmut. Dass es bei der Demenz-Häufigkeit eine Zweiklassen-Gesellschaft gibt, hängt wohl damit zusammen, dass Menschen aus bildungsfernen Schichten viel weniger auf die Gesundheit achten und dadurch deutlich mehr Herzkreislauf-Risiken haben als wissbegierige Personen mit hoher Gesundheitskompetenz.

Tanzen wirkt präventiv

Präventiv gegen Demenz wirken zudem alle Tätigkeiten, welche körperliches mit geistigem Training kombinieren. Man spricht hier von einer multisensorischen Stimulation. Ein wunderbares Beispiel dazu ist Tanzen. Tänzer verarbeiten Musik und versuchen, die Bewegungsabläufe mit dem Rhythmus zu synchronisieren. Dabei absolvieren sie komplexe dreidimensionale Bewegungen. Zugleich kommunizieren sie auf unterschiedlichen Ebenen mit dem Tanzpartner. Tanzen stellt demnach an das Gehirn viel höhere Anforderungen als ein simples Fitnesstraining mit den immer gleich bleibenden, automatisierten Bewegungen. Bei Menschen, die regelmässig tanzen, fanden Forscher im Gehirn sogar eine deutliche Volumenzunahme von Regionen, die mit Aufmerksamkeit und Gedächtnis in Verbindung stehen.

 

 

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