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Mit dem Hund in die Apotheke

Flöhe sind ein Dauerbrenner. Doch jetzt kommt die Zeckenplage. «Wir können auch Tieren helfen», sagt Topwell-Apothekerin Nicole Kuster.

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Nicht bei jedem Problemchen gleich zum Arzt gehen. Zuerst mal in der Apotheke fragen, lautet die Empfehlung von Nicole Kuster, Topwell-Apothekerin in der Stedtli-Apotheke in Laufen BL. Das gilt nicht nur in der Humanmedizin. Auch wenn Tiere betroffen sind, kann sich der Halter in der Apotheke Rat holen. Zum Beispiel bei Zeckenbefall. Ob Mensch, ob Tier: In der Apotheke gibt es alles, womit sich Zecken fachgerecht entfernen lassen. Nicole Kuster hat spezielle Schulungen im Umgang mit Tieren gemacht: «Das ist wichtig, denn immer mehr Tierhalter kommen zuerst zu uns, wenn bei ihren Vierbeinern ein gesundheitliches Problem auftritt. Mit Hunden mehr als mit Katzen. Am meisten wegen Haut- und Fellproblemen, sprich Kratzspuren, Bisswunden, Verletzungen, Infektionen. Ursache sind meist Ektoparasiten wie Flöhe und Milben. Oder Zecken. Sie haben jetzt wieder Hochkonjunktur.»

Gegenseitiges Anstecken nicht ausgeschlossen

Die Apothekerin mahnt zur Vorsicht. Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME und Lyme Borreliose können Mensch und Tier gleichermassen befallen. Gegenseitiges Anstecken nicht ausgeschlossen. Nicole Kuster: «Beliebte Angriffspunkte beim Tier sind Stellen, wo das Fell nur wenige Haare hat. Gesicht, Bauch und Ohren zählen dazu. Besonders bei Hunden können unentdeckte Zecken zum Problem werden. Dann, wenn sich der Hund an der Bissstelle ununterbrochen kratzt, die Hautpartie übermässig reizt, und daraus eine Entzündung entsteht.»

Zecken sollten so schnell wie möglich fachkundig entfernt werden, weil sie Träger von Viren sein können, die Hirnhautentzündung auslösen. In der Apotheke kann man spezielle Zeckenzangen kaufen oder den Apotheker bitten, die Zecke gleich zu entfernen. Nicole Kuster: «Die Anwendung ist bei Mensch und Tier genau gleich, und vor allem kinderleicht, wenn man sich schon mal damit befasst hat. Auf die Zange drücken, die Zecke umfassen und sie langsam aus der Haut ziehen. Auf keinen Fall die Zecke quetschen, drehen oder sie vorher noch mit Öl beträufeln, wie man es früher fälschlicherweise empfohlen hat. Sie würde wegen des Öls erbrechen und so alle Krankheitserreger direkt in die Wunde geben. Ist die Zecke fachgerecht entfernt, die Stichwunde desinfizieren und über die nächsten Tage beobachten. Datum der Entfernung aufschreiben und die Zecke vorerst aufbewahren. Heilt die Stelle ab, ist alles gut. Treten hingegen weitere Hautreizungen auf, bitte zum Tierarzt gehen. Er kann die aufbewahrte Zecke nötigenfalls labortechnisch untersuchen lassen.»

Nach jedem Freilauf untersuchen

Nicole Kuster empfiehlt, vor allem Hunde nach jedem Freilauf kurz auf Zecken zu untersuchen. «Wer nicht sicher ist, wie man eine Zecke entfernt, kann gerne zu uns in die Apotheke kommen. Wir haben alles hier, was es braucht. Und wir zeigen dem Halter gerne, wie er es das nächste Mal selber hinbekommt.»

Was kann man vorsorglich gegen Zeckenbisse bei Haustieren tun? Nicole Kuster: «Es gibt Halsbänder, die drei bis vier Monate wirken. Es gibt Sprays, es gibt ölige Flüssigkeiten, sogenannte Spot-on-Lösungen, die man einmal pro Monat ins Fell träufelt. Wie beim Menschen setzen wir auch beim Tier sehr stark auf homöopathische Mittel. Wir haben ein breites Sortiment solcher Arzneien, die aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt sind.

 

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