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Ohne Eisen läuft nichts

Überall spricht man vom Eisen. Und das völlig zu Recht. Fast die Hälfte der Menschen haben zu wenig davon.

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Alles lebt vom Eisen, jede Pflanze und jedes Tier und selbstverständlich auch der Mensch. Kaum ein Stoffwechselvorgang oder eine enzymatische Reaktion, die nicht von Eisen abhängig sind. Umso schwerer wiegt, dass 30 bis 50 Prozent aller Menschen an Eisenmangel leiden. Das sind Zahlen der WHO. In reichen Ländern überwiegt das Frühstadium des Eisenmangelsyndroms, in Entwicklungsländern das Spätstadium mit Eisenmangelanämie.

Frauen am stärksten betroffen

Frauen sind am stärksten betroffen. Frühe und verstärkte Regelblutungen erhöhen das Risiko. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich in Europa der Zeitpunkt der Menarche um über zwei Jahre nach vorne verschoben. Die erste Regelblutung findet jedes Jahrzehnt drei bis vier Monate früher statt. Das heisst, ein junges Mädchen verliert Monat für Monat um Jahre früher Eisen, als es jemals in der Menschheitsgeschichte der Fall war. Und das in einer Zeit, in der für das sich beschleunigende Wachstum mehr Eisen zur Verfügung stehen müsste.

Hoher Bedarf in der Schwangerschaft

Besonders hoch ist der Eisenbedarf in der Schwangerschaft. Hier steigt er auf das Vier- bis Fünffache, in der Spätschwangerschaft sogar auf das Siebenfache. Selbst bei optimaler Ernährung kommt es in jeder Schwangerschaft zu einer negativen Eisenbilanz. Ohne ergänzende Einnahme fällt der Eisenspeicher auf so tiefe Werte ab, dass es bei jeder zweiten Frau zu starken Eisenmangelsymptomen kommt. Auch Frauen in und nach den Wechseljahren leiden häufig an Eisenmangel. Oft haben sie vor der Menopause starke Blutungen, die mit einem hohen Eisenverlust einhergehen. Die Symptome des Eisenmangels ähneln stark den Wechseljahrbeschwerden und werden häufig verkannt.

Bei Mangel Schädigung der Gehirnfunktion

Weit verbreitet ist Eisenmangel unter Kindern, Jugendlichen und Sportlern. Eisen ist unerlässlich für den Energiestoffwechsel der Nervenzellen, für die Produktion von Botenstoffen, die Nervenschaltstellen und die Nervenumhüllungen, so dass es nicht erstaunt, dass es bei einem Mangel zu einer Schädigung der Gehirnfunktionen kommt. Deshalb führt Eisenmangel zu Langzeitstörungen in der motorischen, kognitiven und sozioemotionalen Entwicklung wie geschwächte Nervengeschwindigkeit, verminderte geistige Leistungsfähigkeit, Defizite in Aufmerksamkeit und Gedächtnis sowie Verhaltensauffälligkeiten wie gestörtes Beziehungsverhalten oder Wesensveränderung, die sich bis ins Erwachsenenalter manifestieren können.

Vegetarier haben erhöhtes Risiko

Eisenmangel in Wachstumsphasen sollte man deshalb unbedingt verhindern. Dies umso mehr, als es unter Jugendlichen einen risikobehafteten Megatrend gibt. Lebensmittel tierischer Herkunft, speziell Fleisch, leiden unter einem schlechten Ruf. Bei Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren beläuft sich der Anteil der Fleischverachter auf einen Drittel. Stark im Trend sind die Teilzeitvegetarier, 40 Prozent geben an, regelmässig bewusst kein Fleisch zu essen. Vegetarier haben generell ein erhöhtes Risiko für Eisenmangel, weil das sehr gut resorbierbare Eisen durch den Verzicht auf Fleisch in ihrer Ernährung nicht vorkommt. Zudem kann sich das häufig als Proteinquelle verwendete Sojaeiweiss negativ auf die Eisenresorption auswirken.

Sportler haben erhöhten Eisenverbrauch

Sportler essen vor allem kohlenhydratreich, daher fehlen ihnen oft die Eisenquellen. Zudem haben sie einen erhöhten Eisenverbrauch, insbesondere Mittel- und Langstreckenläufer, aber auch viele Fussballer und Skifahrer. Diskutiert werden gastrointestinale Blutverluste. Signifikante Blutverluste ereignen sich nicht nur unter Wettkampfbedingungen, sondern auch während intensiver Trainingseinheiten. Kommt dazu, dass sich immer mehr Sportler vorwiegend vegetarisch ernähren.

Eisenmangel im Alter kann schwerwiegende Folgen haben. Eisendefizite beeinträchtigen die Gesundheit lange bevor es zur Anämie kommt. Auch bei unauffälligen Hämoglobinwerten verschlechtern sich Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Stimmung, Antrieb und Wachheit. Mangelnde Koordination und Muskelkraft führen zu erhöhter Sturzgefahr, zum Verlust der Selbständigkeit und zu Gebrechlichkeit bis hin zu einem erhöhten Demenz- und Sterberisiko, alles Veränderungen, die man gewöhnlich nur dem fortgeschrittenen Alter zuschreibt. Viele ältere Menschen ernähren sich sehr unausgewogen. Stellen sich Schwierigkeiten beim Kauen und Schlucken ein, was sich vor allem beim Verzehr von Fleisch negativ auswirkt, sind Eisendefizite unvermeidlich. Beklagt sich ein Mensch im Alter über Müdigkeit und Nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, muss man das genauso ernst nehmen wie bei Kindern, Jugendlichen und erwerbstätigen Personen.

Ausgewogene Ernährung plus Nahrungsergänzung

Wichtig ist eine ausreichende Zufuhr, damit es gar nicht zu einem Eisenmangelsyndrom oder zu einer Eisenmangelanämie kommt. Eine Möglichkeit ist eine ausgewogene Ernährung. Oft reicht diese aber nicht aus. Deshalb empfiehlt sich eine Nahrungsergänzung. Das gilt insbesondere für Risikopatienten wie Frauen, Veganer und Vegetarier, Kinder, Jugendliche, Sportler und ältere Menschen.

 

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