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Paro ist zum Verlieben süss

Mit Menschen, die an Demenz leiden, wird der Kontakt zuletzt immer schwieriger. Alina Heinzer erzählt, wie Paro, die niedliche Roboter-Robbe aus Japan, ihren Vater glücklich macht.

Demenz Roboter

Mein Vater hat Demenz und reagiert sehr positiv auf die Plüsch-Robbe Paro. Er lebt seit bald fünf Jahren in einem Pflegeheim. Leider ist es offensichtlich, wie er abgibt. Doch seit letztem November haben sie etwas Neues auf dem Stock E. An einem Donnerstagvormittag besuchte ich meinen Vater wie immer. Ich wusste noch gar nichts über die Robbe, als die Therapeutin mit Paro auf den Stock kam. Ich war hin und weg von diesem süssen Tierli. Es macht echte Töne und realisiert genau, wo er hier ist. Ich durfte den Paro auch streicheln. Er ist richtig zum Verlieben.

Einfach nur schön, meinen Vater so zu sehen

Ich selber habe eine Hündin, die mein Vater kennt, aber keine Reaktion zeigt, auch wenn ich sie auf seinen Schoss gebe. Doch als die Therapeutin meinem Vater die Robbe brachte, fing er an zu strahlen und sie zu streicheln. Es war einfach nur schön, meinen Vater so zu sehen. Auch beim nächsten Besuch reagierte er wieder so. Normalerweise sind seine Hände eher verkrampft. Wenn er die Robbe streichelt, sind sie ganz gelöst.

Eine andere Heimbewohnerin, die sonst fast nicht sprechen kann, macht wieder ganze, sehr deutlich verständliche Sätze, wenn die Robbe bei ihr ist. Ich wollte diese Beobachtung einfach weitergeben. Vielleicht hilft sie anderen Leserinnen und Lesern, deren Angehörige mit Demenz zu Hause oder in einem Heim leben.

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