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Schlank trotz Pommes frites

Aeschbacher-Diät Lektion 179. Pommes und Abnehmen – wie passt das bloss zusammen? Doch es geht, wenn man es richtig macht.

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Pommes frites haben einen schlechten Ruf. Trotzdem sind sie weltweit die beliebteste Beilage zu allen möglichen Gerichten. In Tat und Wahrheit haben sie bei richtiger Zubereitung einen Fettanteil von „nur“ zehn bis 15 Prozent. Wird zu niedrig temperiertes Fett verwendet, erhöht sich der Fettgehalt. Bei vorfrittierten Pommes aus dem Tiefkühlfach für den Backofen liegt der Fettanteil nur noch bei fünf bis acht Prozent. Frittierte Pommes haben etwas 300 Kilokalorien und solche aus dem Backofen 150 bis 200 pro 100 Gramm. Was Pommes frites definitiv zu Kalorienbomben macht, sind fettreiche oder zuckerhaltige Saucen wie Mayonnaise oder Ketchup.

Backofen statt Fritteuse

Es gibt kein Lebensmittel, das generell dick macht. Das Zuviel von etwas ist das Problem. Kartoffeln an und für sich haben nicht viele Kalorien, nämlich rund 70 pro 100 Gramm. Fettreich werden sie erst durch die Zubereitung. Werden Fritten im Backofen statt in der Fritteuse zubereitet, ist ihr Genuss nur halb so schlimm. Stehen sie nicht mehr als ein bis zwei Mal pro Woche auf dem Speiseplan, ist nichts dagegen einzuwenden, sofern die Portionen nicht zu gross ausfallen und man auf ungesunde Saucen verzichtet.

Natürlich kommt es auch entscheidend darauf an, was man zu Pommes isst. Zusammen mit einer Bratwurst hat man rasch einmal die Hälfte des täglichen Kalorien-Budgets erreicht. Wenn man sich dessen bewusst ist und den Rest des Tages mit Kalorien zurückhält, ist auch das völlig ok.

So geht’s:

  • Von Kartoffeln denkt man immer, sie machen dick. Dabei sind sie keine Dick-, sondern wunderbare Sattmacher.
  • Der hohe Wasseranteil und der Fasergehalt sorgen dafür, dass die Stärke nur langsam verdaut wird und lange sättigt.
  • Gegarte oder Salzkartoffeln haben nur sehr wenige Kalorien, gerade mal 70 Kilokalorien pro 100 Gramm, und sind deshalb äusserst figurfreundlich.
  • Wenn Sie die Lust auf knusperig gebackene Kartoffeln packt oder die Kinder nicht für gesunde Sachen zu begeistern sind, muss das nicht gleich in eine Kalorien-Schlacht ausarten.
  • Wenn Sie die Pommes im Ofen backen, sparen Sie rund die Hälfte der Kalorien als wenn Sie diese vom Schnellimbiss holen.
  • Ketchup besteht meist zu einem Viertel oder mehr aus Zucker. Mayonnaise zu circa 80 Prozent aus Pflanzenfett.
  • Dazu enthalten sie normalerweise noch viel Salz und andere Zusatz- und Konservierungsstoffe.
  • Entscheidend ist, was Sie zu den Fritten essen. Einen knackigen Salat mit einem schlanken Dressing oder eine vor Fett triefende Wurst?
  • Im zweiten Fall haben Sie bereits die Hälfte des täglichen Kalorien-Budgets erreicht, und das mit einer Mahlzeit, die nicht lange sattmacht.
  • Pommes frites haben je nach Zubereitung durch entsprechendes Frittierfett einen hohen Anteil an trans-Fettsäuren, die zu einer Erhöhung des Cholesterins führen und das Risiko für Herzerkrankungen steigern.
  • Wenn man sich vollwertig ernährt und die richtigen Produkte auswählt, das heisst vorwiegend Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Kartoffeln sowie fettarme Milch und Milchprodukte zu sich nimmt, sind Transfettsäuren kein relevanter Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten.
  • Bei rund zehn Prozent der Bevölkerung liegt die tägliche Transfettsäurezufuhr jedoch über der empfohlenen Menge. Dazu gehören jüngere Menschen und ganz besonders junge Männer zwischen 14 und 34 Jahren.
  • Deshalb gekaufte frittierte Produkte und Backwaren nur selten essen und lieber selber kochen und backen und dabei auf gute Fette achten.

Fazit:

Pommes frites sind zwar als Kalorienbomben verschrien, ganz so fettig sind sie dann aber doch nicht. Dennoch sind die eigenen in der Regel viel gesünder als gekaufte, da sie keine Zusatzstoffe enthalten. Zudem hat man beim Selbermachen die freie Wahl beim Öl und bei der Zubereitung. Pommes dürfen damit definitiv ab und zu auf dem Speiseplan stehen.

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