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So habe ich 40 Kilo abgenommen

Gewicht zu verlieren kann sehr anstrengend und schweisstreibend sein, wie ich am eigenen Leib erfahren musste. Anderen dagegen fiel es von Anbeginn recht leicht, die üppigen Rundungen zu reduzieren. Ich möchte meine Gewichtsreduktion mit einem Marathonlauf vergleichen. Haben Sie schon einmal einen Marathon absolviert? Wenn ja, wissen Sie bestimmt, dass man diesen anstrengenden Lauf nicht einfach so bestreiten kann, sondern dass es viele grosse und oft auch mühsame Vorbereitungen und Anstrengung braucht.

 

Zu den Vorbereitungen für einen Marathon gehört, sich mit einem Therapeuten oder Arzt zusammenzusetzen und genau zu analysieren, was mit dem Körper geschieht, was es braucht, um durchzuhalten. Sie müssen in kleinen Schritten Ihren Körper an immer längere Laufdistanzen gewöhnen. Konzentration und Motivation müssen mental auf Vordermann gebracht werden. Besprechen Sie sich mit einem Marathonläufer und lassen Sie sich von ihm Tipps geben, die Ihnen helfen können, auszuharren und nicht vorzeitig aufzugeben.

Nun haben Sie genügend Fakten, um den Lauf zu starten. Aber halt, nehmen Sie nicht die ganze Marathonstrecke sofort in Angriff, sondern versuchen Sie es zuerst mit kürzeren Distanzen. Sie werden erstaunt sein, wie leicht es plötzlich geht. Kleinere Ziele sind nämlich schneller erreicht als man glaubt, und die Motivation für die entfernteren Ziele ist viel grösser.

Wenn Sie beim Abnehm-Marathon genau so vorgehen, egal wie viel Gewicht Sie verlieren möchten, werden Sie Erfolg haben. Ich weiss, von was ich spreche, denn 45 Kilo überflüssiges Körpergewicht verliert man nicht von einem Tag auf den anderen, aber es geht mit der Zeit immer leichter.

Die Ratschläge von meinem Hausarzt, von Dr. Stutz und von Menschen, die erfolgreich abnehmen oder abgenommen haben, erleichterten meinen  Start enorm. Dass Wissen und die vielen guten Tipps aus dem ersten Buch der Aeschbacher-Diät haben mich bei meinen Vorbereitungen geführt und dauerhaft begleitet. Wenn man dieses Wissen über die richtige Ernährung anwendet, kann eigentlich nichts schief gehen.

Und noch etwas. Bei einem Marathonlauf werden Sie von der Familie, von Freunden und Bekannten, ja sogar von fremden Menschen angefeuert und angespornt durchzuhalten und immer wieder neu motiviert. Genau das gleiche erleben Sie beim Abnehmen. Die lobenden und aufrichtigen Gratulationen zum bereits Erreichten sind Ansporn und Motivation, weiter zu machen.

Wer Abnehmen möchte, muss wirklich WOLLEN. Er muss den WILLEN aufbringen. Und vor allem muss er WEITERMACHEN. Ohne diese 3 W geht einfach nichts. In den letzten 12 Monaten habe ich ziemlich genau 40 Kilo abgenommen und dabei über 5 Millionen Schritte gemacht. Das sind bei einer Schrittlänge von 62 cm mehr als 70 Marathonstrecken.

Bestimmt möchten Sie wissen, wie ich das erreicht habe. Nun, Abnehmen ist nicht so leicht wie es die vielen Werbeangebote vermitteln. Aber wie der Marathonläufer sich auf seinen Lauf vorbereitet, habe ich mich mit Fragen an meinen Arzt und an Bekannte, sowie mit dem Lesen der Aeschbacher Diät vorbereitet. Eine besonders wertvolle Hilfe war das Coaching von Dr. Stutz. Seine Ratschläge und ermunternden Hinweise halfen mir das Richtige zu tun, ohne Verbote und Kalorienzählen.

Kleinere Portionen, weniger Kohlenhydrate, kaum mehr Fast Food, nur noch zwei Mahlzeiten am Tag – das alles führte ohne Wenn und Aber zur erfreulichen Gewichtsreduktion. Wobei ich die dritte Mahlzeit – für mich war dies das Abendessen – durch InShape ersetzte. Diese sättigende Ersatzmahlzeit eignete sich besonders gut, um auf ein Essen verzichten zu können.

Natürlich darf man beim Abnehmen die Bewegung nicht vergessen. Deshalb das verordnete Minimum von 10‘000 Schritten pro Tag. Wenn es am Anfang auch nicht immer klappte und ich schnell ausser Atem kam, wurde das zügige Marschieren mit der Zeit ein notwendiges Bedürfnis, das im Laufe der Monate erheblich zur Gewichtsreduktion beitrug.

Mit jedem Kilo, das ich verlor, wurden beim Marschieren auch meine Sinne für all das Schöne um mich herum geweckt. Unterschiedliche Vogelstimmen begleiteten mich am frühen Morgen. Der Duft der Hecken und Blumen war betörend. Die Luft schmeckte irgendwie anders, leichter und frischer. Diese neuen Wahrnehmungen waren wiederum motivierend, das Laufen in der freien Natur nicht zu vernachlässigen. Ein neuer Lebensabschnitt war für mich angebrochen und trug dazu bei, dass das Abnehmen immer leichter wurde.

Nun könnte der Gedanke aufkommen, ich habe mich kasteien lassen und von jeglichem Genuss verabschiedet. Mitnichten ist dem so. Ein kühles Bier am Abend, oder ein Glass Wein zum Essen sind nicht verboten, wenn man richtig Mass hält. Auch einmal mit Gästen eine etwas üppigere Mahlzeit zu geniessen ist nichts Falsches, sofern dies nicht wöchentlich zwei bis drei Mal geschieht, und man bereit ist, anderntags sich auf Gemüse oder Salat zu beschränken.

Mit der Aeschbacher Diät liegt das alles drin, weil nichts verboten und fast alles erlaubt ist. Hungergefühle hatte ich nie, Lust auf etwas Süsses hin und wieder. Mit der richtigen Eigenverantwortung darf man auch hier sich etwas zu Gemüte führen.

Sind Sie mit Ihrem Gewicht unzufrieden? Das muss nicht sein. Probieren Sie doch einfach, Ihr Wunschgewicht zu erreichen, wie ein Marathonläufer sein Ziel. Sie schaffen es genau so wie ich.  Abnehmen ist nicht so schwer, wenn man es richtig anpackt, wie ich es beschrieben habe. Mein Gewicht konnte ich bisher halten und bin überzeugt, dass ich nie mehr zunehmen werde. Die Aeschbacher-Diät, die eigentlich gar keine Diät ist, sondern das Ess- und Bewegungsverhalten verändert, ist für mich die persönliche Garantie dafür.

Edgar Zehnder, Bümpliz BE