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Diabetes

Bewegung halbiert das Diabetes-Risiko. Je mehr Bewegung, desto besser ist das Ansprechen auf körpereigenes Insulin.

Das gilt für beide Geschlechter und ist unabhängig davon, wie schwer jemand ist. Selbst wer viel Bauchfett mit sich herumschleppt, kann seine Insulin-Empfindlichkeit durch viel körperliche Aktivität erhalten. Umgekehrt ist die Insulinresistenz umso grösser, je weniger sich jemand bewegt. Ausschlaggebend ist die gesamte körperliche Aktivität, also Dauer und Intensität. Wer also tagsüber vor allem sitzen muss, kann das über Mittag, in Pausen, auf dem Heimweg oder zu Hause wieder ausgleichen.

Und noch ein Rezept gegen Diabetes: Ballaststoffe oder Nahrungsfasern! Eine Ernährung, die reich an Nahrungsfasern ist, verringert das Risiko für Typ-2-Diabetes deutlich. Das zeigt die Auswertung einer Untersuchung von 60 000 Frauen in den USA. Schon zwei Scheiben Vollkornbrot oder ein Müesli pro Tag genügen, um auf die erforderliche Menge an Nahrungsfasern zu kommen. Die Forscher vermuten, dass die Ballaststoffe die Wirkung des körpereigenen Insulins verbessern und Blutzuckerspitzen verhindern.

Drucken04.08.2009