Spazieren ist gut für den Schlaf
Ein Spaziergang regelt den Schlaf-Wach-Rhythmus.
In der modernen Welt ist die zirkadiane Rhythmik aus den Fugen geraten. Kunstlicht, Alkohol und Medikamente sorgen für erhebliche Verschiebungen. Besonders ältere Menschen, die nicht mehr an Arbeitszeiten gebunden sind, lösen sich von der Tagesrhythmik. Wenn jemand dann noch die meiste Zeit in Innenräumen verbringt, sei es im Altersheim oder in der Wohnung, reicht die Lichtmenge nicht mehr aus, um den Tag-Nacht-Rhythmus zu steuern.
Das beste Gegenmittel sind Spaziergänge an der Sonne, idealerweise am Nachmittag. Wenn das nicht möglich ist, hilft eine Lichttherapie. Auf einen Mittagsschlaf sollte man hingegen verzichten, um zu verhindern, dass der Schlafdruck am Abend abnimmt.
Drucken28.01.2010








