VorsorgeEntspannung und Sinne

Loslassen

Ich bin ganz bei mir. Will die Kälte vertreiben, einfach alles loslassen.

Ein langer Tag neigt sich zu Ende. Es war ein guter Tag. Keine der Erfahrungen möchte ich missen. Weder die guten noch die schlechten. Beide werden mir in Erinnerung bleiben und mir hilfreich sein.

Die Wärme, die ich gespürt habe, werde ich bewahren. Die Kälte werde ich vertreiben.

Ich schliesse die Augen und verwehre den Gedanken den Blick zurück. Alles ist gut, so wie es ist.

Ich vergesse die Last des Tages. Die Müdigkeit spüre ich nicht mehr. Die Kälte ist draussen vor der Tür geblieben.

Ich lasse mich umspülen vom heissen Wasser. Ich nehme die Wärme in mir auf und fühle, wie die Schwere von meinen Gliedern weicht und die Muskeln sich entspannen. Alles fühlt sich leicht an.

Den Duft des Öls atme ich tief ein und halte die Luft an. Dann atme ich bewusst und ganz langsam aus. Den Luftstrom mit all seinen Dämpfen lasse ich an jedem Winkel der Lunge vorbeiziehen.

Alles gehört wieder zu mir, jedes Glied und jede Faser des Körpers. Die Gedanken sind wieder ganz bei mir – von den Zwängen des Tages befreit. Den Träumen lasse ich freien Lauf.

Ich ruhe nur noch und bin ganz bei mir.

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Drucken14.07.2009