Den Herbst als Auszeit nutzen
Der Herbst hilft, den Sommerspeck loszuwerden.
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken. Im Gegensatz zu feuchtheissen Sommertagen sind dies gute Voraussetzungen, um sich öfters und intensiver zu bewegen. Kühlere und kürzere Tage bringen aber nicht nur Vorteile: Viele Menschen mummeln sich gerne zu Hause ein, ihre Stimmung sinkt, die Begierde nach Süssem steigt. Und tiefere Temperaturen sorgen generell dafür, dass wir wieder mehr essen können. Speck ansetzen für den Winterschlaf ist aber nicht angesagt, schliesslich hat die bevorstehende Weihnachtszeit genug Kalorienbomben auf Lager. Zum Glück bietet der Herbst viele Köstlichkeiten, die satt, aber nicht dick machen und dabei viel Genuss versprechen. Der Snack schlechthin sind Maroni. Diese Köstlichkeit muss nicht verarbeitet werden, enthält kaum Fett, dafür sattmachende Stärke,Ballaststoffe und Eiweiss. Heisse Maroni gelingen übrigens auch zu Hause. Einfach eine viertel Stunde bei 220 Grad in den Backofen, am besten direkt aufs Backblech. Eine kleine Schüssel Wasser dazu verhindert Austrocknen. Auch Pilzgerichte bieten sich im Herbst an. Pilze sind reich an Vielfalt und Geschmack aber arm an Kalorien. Am besten zum Herbst passen aber heisse Suppen. Dem kühleren Klima und der schmackhaften Zutaten sei Dank.
Volle Sättigung, wenig Kalorien
Wenn möglichst wenig Kalorien satt machen sollen, gibt es nichts Besseres als eine Suppe. Vorausgesetzt allerdings der Rahm bleibt im Kühlschrank. Ideal sind Gemüsesuppen mit ihren wertvollen Nährstoffen. Im Herbst lauten die saisongerechten Suppengrundlagen Lauch und Broccoli oder Kürbis und Kohl. Besonders die Kürbissuppe hat es in sich, mit ihrem vollmundigen Geschmack und den gesunden Karotinen. Dank der ebenfalls enthaltenen Nahrungsfasern sättigen Herbstsuppen besonders gut. Heiss genossen erst recht. Sie eignen sich hervorragend als Vorspeise, machen aber auch als Hauptgericht eine gute Figur: Zum Beispiel mit Kartoffeln, magerem Fleisch, Teigwaren oder Brot.
Licht und Bewegung helfen
Nicht jeder mag es, wenn die Nächte länger werden, einige leiden sogar darunter. Vielen drückt dazu noch der zähe Nebel auf die Stimmung. Wenn Wärme und Sonnenlicht fehlen, produziert das Gehirn weniger Glückshormone. Viele Herbstmuffel stürzen sich deshalb unbewusst auf Süssigkeiten, denn Zucker vermag das Stimmungstief kurzfristig auszugleichen, indem er beispielsweise den Botenstoff Serotonin im Hirn erhöht. Leider zeigt sich das Resultat dieses Verhaltens auf der Waage. Zum Glück existieren auch kalorienfreie Stimmungsaufheller. Neben körperlicher Aktivität helfen auch helles Licht und warme Temperaturen, den Hormonhaushalt im Kopf wieder in Ordnung zu bringen. Also nichts wie auf die Socken und raus an die Sonne – ab in den Süden oder in die Berge. Auch in den eigenen vier Wänden lässt sich die nötige Beleuchtung erzielen: Der Schein heller Lampen hebt die Stimmung, weil er der frühen Dämmerung entgegenwirkt. Wenn das nichts nützt, kann eine professionelle Lichttherapie Trübsinnige aus ihrem Stimmungstief hieven.
Was ausser Licht- und Wärmemangel sonst noch zum Naschen bewegen kann
- Herumstehen von Nahrungsmitteln (im Wohnzimmer oder am Arbeitsplatz)
- Voller Kühlschrank und Vorratsschränke
- Jemandem beim Essen zusehen/zuhören
- Unregelmässige Mahlzeiten
- Zu lange Intervalle zwischen den Mahlzeiten
- Geruch von Essen, Geräusch von Besteck
- Essen sehen (Werbung)
- Vom Essen reden
- Einsamkeit, Leere, Langeweile
- Ärger, Frustration, Koller, Wut
- Müdigkeit, Erschöpfung, Stress
Mehr Tipps, Test und Infos rund ums Abnehmen gibts im Buch «Die kleine AbnehmFibel». Gratistipps und Buchbestellung unter http://www.abnehmfibel.ch oder unter Telefon: 031 919 13 06 (nur Bestellung).








