VorsorgeErnährung

Leichtigkeit des Sommers

Die ideale Jahreszeit, um überschüssige Pfunde loszuwerden.

Mit den ersten warmen Tagen verfliegt auch die Lust auf schwere Speisen. Stattdessen freuen wir uns auf die kulinarischen Geschenke aus der Natur. Damit lassen sich herrlich leichte Menüs zaubern: Zur Vorspeise erfrischt eine Gazpacho. Die kühle Schwester der Suppe sorgt für Gemüse-Genuss, welcher der Jahreszeit gerecht wird. Das Hauptgericht entsteht auf dem Grill. Als Beilage von Lamm- Nierstück, Pouletbrust oder Thunfisch eignen sich Zucchini, Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Maiskolben und Kartoffeln mit etwas Olivenöl als Schmier- und Geschmacksmittel. Vorher Blanchieren verkürzt die Garzeit auf dem Grill. Selbst das Dessert gelingt auf dem Rost: Äpfel und Bananen entfalten gegrillt einen vollen und süssen Geschmack. Beim Nachtisch und der Beilage vermindert Alufolie ebensodas Anbrennen wie beim Fisch. Wem dies zu rustikal ist, greift zu Saisonfrüchten und kreiert daraus einen farbenfrohen Fruchtsalat.

Natürlich gehört zu jedem Sommer auch Glacé. Eisliebhabern sei ans Herz gelegt, dass Frucht-Sorbets weniger ins Gewicht fallen als Vanille-, Schokolade- oder Rahmglacé. Leider enthalten Sorbets oft viel Zucker. Fruchteis selber machen? Kein Problem! Lieblingsfrüchte einfach kurz erhitzen und pürieren. Gleich anschliessend in Formen portioniert ins Tiefkühlfach stellen. Ein Schuss Zitronensaft verstärkt Geschmack und Farbe. Ist gerade nicht Saison, tuns auch tiefgefrorene Früchte.

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Beim Trinken leicht Kalorien sparen

Hitze, Schweiss, Durst. Eine Erfrischung muss her. Wer das Richtige trinkt, kann viele Kalorien sparen. Denn Getränke enthalten oft viele davon, machen aber nicht satt. Der Zucker in vielen Limonaden lässt auch das Speicherhormon Insulin in die Höhe schnellen. Dies verhindert, dass der Körper seine Fettpolster abbaut. Was für Limonaden gilt, trifft auch für Fruchtsäfte zu. Trotz der Vitamine enthält so mancher Orangen-, Apfel- und Ananassaft noch mehr Zucker als Cola und Co. Unnötig sind auch Sportler-Getränke und Energy-Drinks, denn diese machen eher schlapp als fit. Wer partout nicht auf Süsses verzichten will, sollte deshalb besser zu künstlich gesüssten Getränken greifen. Beste Wahl sind diese allerdings nicht, weil mit ihnen das Entwöhnen vom süssen Geschmack fällt. Kommt hinzu: Da «light» und ähnliche Begriffe nichts bedeuten müssen, ist vor dem Kauf ein Blick auf die Inhaltsangabe Pflicht. Null Kalorien heisst grünes Licht. Ungesüsster Tee und Wasser sind ideale Getränke, weil sie frei sind von Kalorien und Süsse. Bleibt noch die Frage: Was ist mit Alkohol? Er enthält zwar auch viele Kalorien, diese verbrennt der Körper aber mit Vorzug, und auch ein Insulinanstieg entfällt. Wer sich sein Weisswein-Gläschen nicht verwehren will, verdünnt es am besten mit kühlem Wasser zu einem «Gsprützte».

Spielend abnehmen

Auch was den Kalorienverbrauch angeht, hat der Sommer einiges zu bieten. Was liegt näher, als die Freizeit im Park oder Freibad in vollen Zügen zu geniessen? Dabei darf eine grosse Flasche Wasser gegen den Durst auf keinen Fall fehlen. Auch andere Dinge können sich als sehr nützlich erweisen: beispielsweise ein Volley- oder Fussball, ein Frisbee oder ein Federballspiel. Diese Aktivitäten sorgen nicht nur für Spass und gute Laune. Mit ihnen kommen spielend einige hundert Kalorien auf dem Minuskonto zusammen. Zu heiss für Sport? Im Land der Seen und Berge ist das eine schlechte Ausrede. Das kühle Nass sorgt für Erfrischung und fordert sämtliche Muskeln intensiv, aber gelenkschonend. Auch der Wanderausflug in die Berge geht dem Speck an den Kragen. Oberhalb 1 500 Meter gesellt sich zur Steigung der Höheneffekt, was den Kreislauf zusätzlich fordert. Der ideale Kalorien-Nachbrenner.

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Drucken18.06.2009