Schlanke Küche für eine gute Figur
Die Zubereitung von Lebensmittel ist entscheidend
So können sich viele fette Lebensmittel in schlanke Speisen verwandeln. Im wahren Leben tritt aber der umgekehrte Fall weitaus häufiger ein. Kochen und Anrichten soll aber nicht nur schlank, sondern auch Spass machen.
Auf die Zubereitung kommt es an
Viele Lebensmittel werden erst durch das Zubereiten zu Kalorienbomben. Ein gutes Beispiel sind Kartoffeln. Zwischen Pommes und Gschwellti liegen Kalorienwelten. Besonders beim Braten und Frittieren bekommen Speisen viel mehr Fett ab, als nötig wäre. Die schlanke Alternative zu Fritteuse und Bratpfanne ist der Backofen. Nicht nur Pommes und Härdöpfel-Chüechli gelingen darin fettarm, sondern auch Fischstäbchen und andere panierte Köstlichkeiten. Selbst Fleisch und Gemüse lassen sich im Backofen schonend und kalorienarm garen. Wem es danach immer noch zu fettig ist, der kann mit saugfähigem Küchenpapier das vorhandene Fett weiter reduzieren. Einfach kurz einwickeln oder abtupfen.
Hochwertige, nicht haftende Pfannenbeläge machen in der Küche ebenfalls eine gute Figur. Gerichte gelingen darin sogar ganz ohne Fett. Spiegeleier mit Butter anbraten? Von gestern! Selbst die sommerliche Grillparty muss dank schlankem Grillgut nicht zum Fettfiasko werden. Ideal sind Kaninchen und magere Stücke vom Lamm oder Poulet- und Trutenbrust und Fisch. Meerestiere haben eine kurze Garzeit und sollten in Folie eingewickelt werden. Als kalorienarme Beilagen eignen sich Zucchini, Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Maiskolben und Kartoffeln.
Pasta muss nicht pfundig sein
Selbst Pasta kann «linientreu» sein. Denn erst mit einer deftigen Sauce bringt Pasta Waagen zum Bersten: Gorgonzola-, Carbonara-, Pesto- und Rahmsaucen machen die Mischung aus Kohlenhydraten und Fett zu wahrlich «pfundigen» Speisen. Dagegen bergen Spaghetti mit Tomaten-, Gemüse- oder Arrabiatasauce keine Gefahren für die Linie. Auch das Öl im Kochwasser ist unnötig, denn heutige Teigwaren brauchen keinen Klebschutz mehr. Kleberesistenter werden Teigwaren auch, wenn sie ein bis zwei Minuten kürzer kochen als üblich. Dadurch wird die Pasta auch «al dente», das heisst bissfest. Das freut auch die Figur, denn knackige Spaghetti kauen heisst auch mehr Kaukalorien verbrauchen. Auch der Magen hat mehr zu tun, weshalb «al dente»-Pasta länger satt hält als Matsch-Teigwaren. Selbst der Käse lässt noch Spielraum zum Kaloriensparen. Ideal ist wenig, aber fein verriebener und gleichmässig verteilter Hartkäse wie Parmesan oder Pecorino.
Rezeptbücher sind keine Baupläne
Mit viel Fett kocht es sich einfach: Nichts brennt an und alles schmeckt – auch ohne viel Raffinesse. Kein Wunder also, dass die meisten Rezepte reichlich Butter, Schmalz und Öl vorsehen. Rezepte sind nicht als Gebote, sondern vielmehr als Inspirationen zu verstehen. Variieren ist durchaus erwünscht. Nur Mut! Die angegebene Fettmenge darf ruhig halbiert werden. Das gilt übrigens auch für Zucker: Die Nachspeise schmeckt auch noch mit der halben Menge. Erlaubt ist, anstelle von Vollfettprodukten auch fettreduzierten Rahm oder Milch, Magerquark und Blanc battu zu verwenden. Für das gewisse Etwas sorgen feine Kräuter und Gewürze nach Gutdünken.
Weiterführende Links
Artikel Heft VII: Mit schlanker Küche eine gute Figur machen










