VorsorgeZähne

Wenn das Lachen zurückkehrt

Von Natur aus verkümmerte Zähne wiederherstellen lassen.

Leider versorgt uns Mutter Natur nicht immer mit einem perfekten Gebiss. Ein kleiner Prozentsatz der bleibenden Zähne ist von Beginn an nicht makellos. Als Folge einer Fehl- oder Missbildung kann die Zahnform verkümmert sein – wir sprechen von sogenannten Zapfenzähnen – oder der Zahnschmelz ist unvollständig ausgebildet. Sind die vorderen Zähne betroffen, sieht das fremd und unschön aus. Der Wunsch nach einer ästhetischen Korrektur ist leicht nachvollziehbar.

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Kaum zu glauben: Früher mussten solch verkümmerte Zähne noch zusätzlich beschliffen werden, damit man sie mit einer Krone aufbauen konnte. Verständlicherweise haben das viele Patienten nicht verstanden und die Prozedur nur ungern über sich ergehen lassen. Inzwischen hat sich das gründlich geändert: Heute gibt es schonende Möglichkeiten, um diese unperfekten Zähne zu verschönern. Als einfache Sofortmassnahme reicht manchmal schon ein Überzug oder eine Ergänzung mit einem zahnfarbenen Kunststoff. Ist der betroffene Zahn vollständig durchgebrochen und auch das Kieferwachstum abgeschlossen, kommen bei stärker verkümmerten Zähnen vor allem aus Keramik gefertigte Schalen, sogenannte Veneers oder Teilkronen, als langfristige Lösung zum Einsatz. Dank modernster Keramik und entsprechender Technik lässt sich heute die fehlende Zahnsubstanz fürs Auge täuschend echt ergänzen. Und auch der Verbund zum darunterliegenden Zahn ist sehr dauerhaft. Die Ergänzung aus Keramik wird direkt mit dem Zahn verklebt und zeigt langfristig eine sehr gute Standfestigkeit. Zudem ist diese Behandlung sehr schonend: Der ohnehin schon in Form und Substanz reduzierte Zahn wird nicht noch unnötig beschliffen und somit geschwächt. Das bedeutet auch, dass die entsprechenden Aufbauten häufig ohne die ungeliebte Spritze durchgeführt werden können. Bei jüngeren Patienten, die noch nie beim Zahnarzt waren, ist das besonders wichtig. Und schliesslich ist auch der Preis ein Argument. Im Vergleich zu althergebrachten Kronen mit ihren mehrfachen Arbeitsschritten ist die neue Technik nicht nur ästhetischer, sondern auch deutlich günstiger.

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Drucken03.01.2010