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Wenn der Sex schmerzt

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sind viel häufiger als man denkt. Petra Roth weiss, was zu tun ist, damit die Lust und die Freude am Sex wiederkommen.

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Eine von sieben Frauen, gleichgültig welchen Alters, verspürt Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Sexuelle Störungen stehen häufig in Zusammenhang mit einer erhöhten Beckenbodengrundspannung und einer zu starken Anspannung der Beckenbodenmuskulatur während der sexuellen Erregung. Untersuchungen zeigen, dass 90 Prozent der Frauen mit Schmerzen beim Sex auch eine Beckenbodenproblematik haben. Daher ist der Besuch einer spezialisierten Physiotherapeutin wichtig.

Problem individuell abklären

In meiner Physiotherapie-Praxis bin ich spezialisiert auf Beckenbodenprobleme und sehe täglich Frauen mit Schmerzen beim Sex. Die Probleme können in jedem Alter auftreten – bei jungen Frauen, Frauen nach der Geburt und Frauen in den Wechseljahren. Wichtig ist, das Problem individuell mit der Gynäkologin abzuklären und die Behandlung mit einer spezialisierten Physiotherapeutin anzugehen. Je nachdem sollte auch eine Sexualtherapeutin beigezogen werden.

Bei vielen Frauen ist schon das Einführen eines Tampons schwierig – somit ist die Angst beim Geschlechtsverkehr vorprogrammiert. Daraus ergibt sich ein Zyklus aus Angst, Schmerz und Verkrampfung. Diesen gilt es mit den verschiedenen Massnahmen zu durchbrechen.

Die Schmerzen können am Scheideneingang beim Eindringen des Penis spürbar sein oder aber auch bei tiefer Penetration. Es kann auch sein, dass der Geschlechtsverkehr überhaupt nicht möglich ist, da sich die Scheide durch die verkrampfte Beckenbodenmuskulatur vollständig verschliesst.

Erlernen von Anspannung und Entspannung

Ziel der Behandlung ist, eine Balance der Beckenbodenmuskulatur zu erreichen sowie das Bewusstein und Kenntnisse über die Problematik zu vermitteln, damit der Geschlechtsverkehr wieder lustvoll und ohne Schmerzen erlebt werden kann. Dazu verwenden wir verschiedene Techniken. Gezielte, auf die Frau abgestimmte Übungen zum Erlernen von Anspannung und Entspannung der Beckenbodenmuskulatur werden in der Physiotherapie geübt und zu Hause umgesetzt.

Mit einem Desensibilisierungsprogramm via Druck oder Vibration können die überempfindlichen Stellen am Scheideneingang reduziert werden. Die Vibrationen dämpfen den Schmerz und entspannen die Beckenbodenmuskulatur. In der Praxis empfehle ich das Massagegeräte Raya zur externen und internen Anwendung. Durch individuelle Anleitung lernen die Frauen den Gebrauch des Vibrators zur Therapie zusammen mit dem Partner.

Ebenso wichtig sind Lifestyle-Änderungen wie die Vermeidung von engen Hosen und Unterwäsche, die Verwendung von körperfreundlichen Duschmitteln und Gleitmitteln, eine gute Scheidenpflege sowie der Verzicht auf Slipeinlagen. Weitere Informationen und spezialisierte Physiotherapeutinnen: www.pelvisuisse.ch.

Leserangebot: Vibrator Raya

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Raya ist ein persönliches Massagegerät, das mit seinen natürlichen Kurven fantastische Einsatzflexibilität für innere und äussere Stimulationen bietet. Für die Vielfalt angenehmer Empfindungen hat Raya eine Oberfläche aus feinstem körperfreundlichem Silikon, eine einfache Bedienung, nahezu lautlose Vibrationen, 6 Rhythmusmodi und 16 Geschwindigkeitsstufen.

Der Vibrator Raya ermöglicht durch die innere, lautlose Vibration eine Verbesserung der Blasenkontrolle, er unterstützt die Rückbildung nach einer Entbindung und verhilft zu einem intensiveren Liebesleben. Der Einsatz von Vibratoren ist auch medizinisch sinnvoll, weil die Durchblutung im Vaginalbereich stark verbessert sowie Scheidentrockenheit und -verengung wirksam vorgebeugt und behandelt werden kann. Auch die Beckenbodenmuskulatur wird dadurch effektiv stimuliert.

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