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Zehn verrückte Ideen zum Abnehmen

Veggie city bike.

Haben Sie den Mut, sich etwas ganz Besonders oder sogar Verrücktes vorzunehmen und in die Tat umzusetzen. Der Frühling ist die Jahreszeit, wo Veränderungen am leichtesten fallen. Achtung: Diese Vorschläge sind durchaus ernst gemeint und können Ihr Bewusstsein und Ihre Gewohnheiten bleibend verändern.

 

Handy- und IPhone-Boykott:
Schalten Sie Ihr Handy oder ihr iPhone pro Tag nur ein paar wenige Stunden ein. Früher waren die Menschen auch nicht rund um die Uhr erreichbar, und es ging ihnen mindestens so gut wie uns heute. Was das soll? Die 24-Stunden-Gesellschaft erzeugt enorm Stress. Und Stress ist nach neusten Erkenntnissen einer der hauptsächlichsten Gründe für Übergewicht.

Kühlschrank-Embargo:
Mit dem Kühlschrank kamen die Kilos. Obwohl das wissenschaftlich noch kaum erforscht ist, schaffte erst der Kühlschrank die Voraussetzungen für die heutige Adipositas-Epidemie. Was in den Kühlschrank kommt, landet im Magen und wenig später im Fettgewebe des Bauchraums. Was liegt näher, als mal eine Woche lang dem Kühlschrank den Strom abzustellen und so einzukaufen, wie unsere Urahnen dies taten.

Einkauf-Tourismus:
Damit meinen wir nicht shoppen jenseits der Grenze, weil dort ohnehin oft nur minderwertiger Billig-Food in den Regalen auf hamsternde Kunden wartet, sondern Einkaufen wie zu Grossmutters Zeiten, als es noch keine Supermärkte gab. Der Zusammenhang zwischen Supermärkten und Übergewicht ist wissenschaftlich klar erwiesen. Meiden Sie deshalb mal eine Woche sämtliche Grossverteiler, sondern laufen Sie von einem Markt und von einem Dorflädeli zum anderen. In der Metzgerei ein auserwähltes Stück Fleisch, beim Beck ein Dinkelbrot, auf dem Hof ein paar Eier und auf dem Wochenmarkt knackiges Gemüse.

Kerzen-Diktatur:
Schnelles und unachtsames Essen macht dick. Langsames Essen macht schlank. Sehr langsames Essen macht noch schlanker. Das können Sie sehr gut steuern, und zwar mit einer Baumkerze, die von Weihnachten übrig geblieben ist. Essen Sie Ihren gewohnten Teller so langsam leer, bis diese Kerze vollständig abgebrannt ist. Nachschöpfen ist dabei streng verboten.

Kinder-Besteck:
Grosse Teller und grosse Portionen gehören zu den wichtigsten Ursachen von Übergewicht. Was liegt näher, als mit Kindertellern und Kinderbesteck sich ein paar Tage oder Wochen lang an die kleineren Portionen und die kleineren Bissen zu gewöhnen? Studien haben nämlich gezeigt, dass übergewichtige Menschen beim Essen im Schnitt deutlich grössere Bissen nehmen als normalgewichtige.

Mittelalter-Diät:
Bis weit ins Mittelalter ass die breite Bevölkerung nur zwei Mal am Tag. Der Adel beschränkte sich noch viel länger auf zwei Tafelrunden. Er frühstückte nach der Frühmesse und nahm eine reichhaltige Hauptmahlzeit zwischen 15 und 16 Uhr ein. Wetten, dass mit diesem Mahlzeitenrhythmus, einem späten, ausgiebigen Frühstück und einem vorgezogenen Abendessen es sehr viel leichter fällt abzunehmen. Namhafte Stoffwechselspezialisten unterstützen das Konzept von nur zwei Mahlzeiten am Tag mit Nachdruck.

Sünden-Fall:
Leisten Sie sich eine Woche lang jeden Tag eine kleine kulinarische Sünde. Oder essen Sie an einem Tag pro Woche alles, was Gott verboten hat. Natürlich nicht aus Gier oder in einem Anflug von Selbstverachtung, sondern im vollen Bewusstsein, diese Sünden auszukosten. Es wird Ihnen viel leichter fallen, sich an den übrigen Tagen ausgewogen zu ernähren und auf schnelle Kohlenhydrate und ungesunde Fette zu verzichten und sich auf zwei Mahlzeiten pro Tag zu beschränken.

Sitz-Verbot:
Sitzen ist toxisch. Und sitzen macht dick. Also tun Sie mal was Ungewöhnliches dagegen. Unser Vorschlag: Versuchen Sie ganz konsequent, einen ganzen Tag lang keine einzige Minute zu sitzen, weder bei der Arbeit noch zum Essen noch auf der Toilette. Wenn Sie einen Schrittzähler haben, werden Sie staunen, wie viel mehr Schritte dadurch zusammenkommen.

Schwerst-Arbeit:
Anfang des 20. Jahrhunderts wurden fast 90 Prozent der Kalorien für körperliche Arbeit gebraucht. Hundert Jahre später reichen gerade noch zehn Prozent der Nahrungskalorien aus, um die dürftige Muskelarbeit eines Bürojobs abzudecken. Vorschlag: Versuchen Sie, an einem bestimmten Tag mal 5000 Kilokalorien zu verbrennen, sei es mit einer ultralangen Bergwanderung, harter Arbeit im Garten etc. Diese verrückte Erfahrung gibt Ihnen ein völlig neues Gespür dafür, was Bewegung im Kampf gegen die Kilos wert ist.

Stunden-Takt:
Machen Sie eine Woche lang von frühmorgens bis spätabends jede volle Stunde ein paar wenige Minuten Sport, wo immer Sie auch sind, sei es im Büro oder zu Hause. Das Springseil eignet sich dazu oder das Minitrampolin, oder auch ganz normale Gymnastikübungen. Sich umziehen ist nicht nötig, weil die paar wenigen Minuten Sie nur ins Schnaufen, aber nicht ins Schwitzen bringen. Auf diese Weise verbrennen Sie mindestens 500 Kilokalorien mehr am Tag und haben Ihr Gewichtsproblem schon fast gelöst.