2021 – Endlich wieder frei leben!

Ein letztes Aufbäumen im Winter. Im Frühling ist dann das Coronavirus schon fast besiegt. Wir wagen eine Prognose.

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Bild: AdobeStock, Urheber: unbekannt

Rekordhohe Infektionszahlen über Wochen, neue, mutierte Varianten, Spitäler und Intensivstationen am Anschlag. Die zweite Welle wird höher und breiter als die erste. Ein Impfstoff Anfang 2021. Ein rascher und starker Rückgang der Fälle im Frühling mit einer deutlichen   Entspannung und im Sommer weitgehende Normalität. So sehen wir den weiteren Verlauf und den Ausklang der Corona-Krise. Doch das Virus dürfte mit uns bleiben. Bis zur nächsten kalten Jahreszeit sind dann schon weite Teile der Bevölkerung immun, entweder durch eine durchgemachte Infektion oder eine Impfung. Mit den Verhaltensregeln und dank dem Tragen von Masken wird die dritte Welle im folgenden Herbst und Winter sehr mild ausfallen.

Im Winter Maske tragen

Weil die Behandlungsmöglichkeiten besser werden und immer mehr Menschen dem Coronavirus schon ausgesetzt waren oder mittels Impfung eine Immunität erhielten, wird Covid-19 allmählich zu einer gewöhnlichen Krankheit, die jeden Winter zirkuliert. Wahrscheinlich werden Masken im Winter, wenn sich Coronaviren leichter ausbreiten, wie in asiatischen Ländern auch bei uns zum Alltag gehören. Vielleicht werden sich viele auch nicht mehr die Hand zur Begrüssung reichen und sich küssen.

Regelmässige Schnelltests

Mit den neuartigen Schnelltests wird es in Zukunft gelingen, grössere Ausbrüche im Keim zu ersticken und so weitere Lockdowns zu verhindern. Gefährdete Gruppen können regelmässig und niederschwellig auf das Coronavirus getestet werden. Sogar ein gesellschaftsweites Screening ist möglich, bei dem sich jeder einmal pro Woche selbst testet. Das Virus würde so augenblicklich schachmatt gesetzt. Da unauffällige Virusträger sofort gefunden werden, gibt es keine Folgeinfektionen mehr. Kostspielige Quarantänen entfallen. Die Ausgaben für diese Testprogramme sind zehn Mal geringer als die Kosten für die Behandlungen.

Wettrennen gegen das mutierte Virus

Sollten sich mutierte, hochansteckende Viren auch in der Schweiz wider Erwarten rasend schnell ausbreiten wie zurzeit in England, kommt es auch bei uns zu einer dritten Welle, die alle vorhergehenden in den Schatten stellt, dies umso mehr, weil die momentanen Fallzahlen schon sehr hoch sind. Selbst die härtesten Einschränkungen werden dann nicht ausreichen, um die Verbreitung des Virus zu kontrollieren. Einziger Ausweg ist eine massive Beschleunigung des Impfplans. Besonders die Risikogruppen müssen jetzt so schnell wie möglich geschützt werden. Verlieren wir das Wettrennen gegen das Virus, droht uns wohl oder übel die Durchseuchung, auch wenn wir das nie gewollt haben.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 04.01.2021.

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