Die norwegische Arbeitsgruppe analysierte Daten von mehr als 135.000 Erwachsenen mit einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von acht Jahren. Die Studie zeigte, dass bereits eine moderate körperliche Aktivität von nur zehn Minuten pro Tag mit einem Rückgang der Todesfälle um 15 % verbunden war. Eine Reduktion der sitzenden Zeit um eine Stunde hatte 13 % weniger Todesfälle zur Folge, schreibt das Ärzteblatt.
Die Studie der australischen Arbeitsgruppe legt nahe, dass für Menschen mit den ungesündesten Schlaf-, Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten eine Kombination aus einigen kleinen Änderungen dieser Verhaltensweisen einen grossen Einfluss auf die Gesamtlebensdauer hat.
Im Vergleich zu Menschen mit den schlechtesten Schlaf-, Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten ergab das Modell, dass die optimale Kombination dieser Verhaltensweisen, nämlich 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Tag, mehr als 40 Minuten moderate bis intensive körperliche Aktivität täglich und eine gesunde Ernährung, mit einer um mehr als 9 Jahre längeren Lebenserwartung bei guter Gesundheit einherging.