Auberginen sind Diät-Bomben

Aeschbacher-Diät Lektion 270. Es gibt kaum ein besseres Gemüse für die schlanke Linie als Auberginen, ausser man sündigt beim Olivenöl.

Aubergine
Bild: fotolia.de, Urheber: sarsmis

Die Aubergine oder Eierfrucht stammt ursprünglich aus den indischen Tropen. Die Araber brachten das Fruchtgemüse im 13. Jahrhundert nach Europa. Damals war sie noch nicht violett, sondern weiss. Die Aubergine gibt es inzwischen in den verschiedensten Formen und Farben.

Leicht, gut verdaulich und fettfrei

Auberginen sind leicht und gut verdaulich. Sie machen satt, haben sehr wenig Kalorien und sind so gut wie fettfrei. Sie helfen beim Abnehmen und machen schlank. Der minimale Gehalt an Kohlenhydraten macht sie zu einer guten Wahl für die Low-Carb-Küche.

Allerdings verwendet man für die Zubereitung von Auberginen gewöhnlich viel zu viel Öl oder Fett. Das macht all die gesundheitlichen Vorteile auf einen Schlag zunichte.

Harmonie mit verschiedensten Zutaten

Auberginen haben nur wenig Eigengeschmack und lassen sich mit Kräutern, Knoblauch, Salz, Pfeffer und etwas Öl, aber auch zusammen mit anderen Gemüsen, schnell in köstliche Gerichte verwandeln. Ob gegrillt, gebraten, gekocht, geschmort oder überbacken, das milde Fruchtfleisch harmoniert mit den verschiedensten Zutaten.

Die Früchte nicht schälen, da sich ein grosser der Teil der Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe und der Nahrungsfasern in oder direkt unter der Schale befinden. Wer verhindern möchte, dass sich das Fruchtfleisch braun färbt, träufelt Zitronensaft auf die Schnittstellen. Früher wurden die Auberginen noch gesalzen, um ihnen die Bitterstoffe zu entziehen. Diesen Aufwand kann man sich sparen. Die heutigen Züchtungen sind kaum mehr bitter und können so wie sie sind verarbeitet werden.

So geht’s:

  • Auberginen bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser und bringen es pro 100 Gramm nicht mal auf 20 Kilokalorien.
  • Ein Vorzug, der leider durch den oft zu reichlichen Gebrauch von Olivenöl wieder zunichte gemacht wird.
  • Behalten Sie bei der Zubereitung deshalb das Fett oder das Öl im Auge.
  • Sie sind auch reich an Ballaststoffen. Auberginen darf man daher ohne schlechtes Gewissen bis zur Sättigung essen.
  • Auberginen enthalten eine breite Palette an Vitaminen und Mineralstoffen sowie grosse Mengen sekundärer Pflanzenstoffen, die einen nachweislichen Schutzeffekt gegen eine ganze Reihe von chronischen Krankheiten haben.
  • Diese gesundheitsfördernden Stoffe befinden sich aber vorwiegend in der Schale und nicht im Fruchtfleisch. Deshalb die Schale immer mitessen.
  • Auberginen werden meistens gegrillt, gebraten, gedünstet oder geschmort. Gewisse asiatische Sorten sind für den Rohverzehr geeignet.
  • Ihr wenig intensiver Eigengeschmack verlangt nach Gewürzen und Kräutern wie Rosmarin, Thymian, Salbei, Basilikum und Oregano.

Fazit:

Auberginen sind etwas vom Besten, wenn man abnehmen will. Kaum Kalorien, praktisch kein Fett, sehr wenig Kohlenhydrate, jede Menge gesunder Inhaltsstoffe, unzählige Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. Was will man mehr?

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 07.06.2019. Setzte ein Lesezeichen permalink.

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