Auch mit FFP2-Masken ist man geistig voll da

Selbst beim Lösen schwieriger Rechenaufgaben zeigen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen dem Tragen und dem Nichttragen einer FFP2-Maske.

FFP2 Bild AdobeStock Urheber Ralf Geithe
Bild: AdobeStock, Urheber: Ralf Geithe

Obwohl FFP2-Masken ungleich besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen als OP- oder Stoffmasken, was besonders wichtig ist im Hinblick auf die neue Variante Omikron, werden sie nur vereinzelt getragen. Ein wichtiger Grund ist die Befürchtung, dass man nicht genügend Luft bekommt und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit eingeschränkt wird.

Fünfzehnminütiger Stresstest

Diese Angst ist unbegründet, wie eine Studie der Techni­schen Universität Berlin zeigt. 44 Probanden wurden einem viertelstündigen Test unterzogen, zuerst mit, dann ohne FFP2-Maske. Die Studienteilnehmer mussten diverse Rechenaufgaben lösen, darunter auch sehr anspruchsvolle. Gemessen wurde unter anderem, wieviel Zeit eine Testperson für eine Aufgabe braucht. Zudem wurden die Sauerstoffsättigung des Blutes sowie die Herzfrequenz­varia­bilität kontrolliert.

Kein Einfluss auf die Rechenkünste

Der Vergleich einmal ohne und einmal mit Maske zeigte, dass diese keinen Einfluss auf die Rechenkünste der Probanden hatte. Die Sauerstoffsättigung des Blutes, die Herzfrequenz und die Herzfrequenzvariabilität blieben unver­ändert, schreibt das Ärzteblatt. Auch bei der subjektiven mentalen Belastung zeigte sich kein Unterschied mit und ohne Maske.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 16.12.2021.

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