Plötzlicher Urinverlust beim Husten, unkontrollierter Stuhlverlust oder die Angst, keine Toilette rechtzeitig zu erreichen: Inkontinenz kann den Alltag stark belasten. Viele Betroffene ziehen sich zurück, vermeiden Reisen, Sport oder soziale Aktivitäten. Dennoch sprechen nur wenige offen darüber, obwohl es moderne Therapien gibt.
Viele getrauen sich nicht zum Arzt
In der Schweiz leben Schätzungen zufolge rund 500’000 Menschen mit einer Form von Blasen- oder Darminkontinenz. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Fachpersonen gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus. Auch jüngere Menschen können schon darunter leiden, etwa nach Schwangerschaften, Operationen oder durch neurologische Erkrankungen.
Eine Veranstaltung, etliche Experten und Expertinnen
Die Publikumsveranstaltung am Kantonsspital Winterthur greift das Thema aus verschiedenen medizinischen Perspektiven auf. Expertinnen und Experten aus Gynäkologie, Urologie, Physiotherapie, Proktologie und Patientenberatung informieren über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und Unterstützung im Alltag. Die Themen sind unter anderem Blasenschwäche bei Frauen, der Einsatz eines Blasenschrittmachers oder Beckenbodenphysiotherapie.
Info-Veranstaltung mit Apéro
Publikumsveranstaltung „Inkontinenz – das verschwiegene Leiden“
Dienstag, 16. Juni 2026
Kantonsspital Winterthur, Aula
Türöffnung: 17.30 Uhr
Referate: 18.15 bis 19.45 Uhr
Anschliessend gibt es einen Apéro
Anmeldung unter [email protected] oder Tel. 044 994 74 30.