Corona oder Heuschnupfen?

Es ist nicht immer Omikron. Bei Schnupfen sollte man auch an Allergien denken. Roxane Guillod von aha! Schweiz erklärt die Unterschiede.

Pollen Heuschnupfen Bild AdobeStock Urheber freshidea
Bild: AdobeStock, Urheber: freshidea

Wenn jetzt die Nase läuft und einem der Husten plagt, ist der erste Verdacht meistens eine Coronainfektion. Ist das Testergebnis jedoch negativ, kann auch eine Pollenallergie der Grund sein – trotz Wintertemperaturen. Die Heuschnupfen-Saison hat nämlich begonnen. Wie das Allergiezentrum Schweiz meldet, blüht an manchen Stellen bereits die Hasel. Dazu reichen ihr etwas Sonne und Temperaturen über fünf Grad Celsius.

Symptome deuten

Ein Schnupfen kann sowohl auf eine Pollenallergie, als auch auf eine Coronainfektion hinweisen. Manche Beschwerden sind aber typisch für Heuschnupfen: «Niesattacken, juckende, tränende und gerötete Augen sowie auch Juckreiz in Gaumen, Nasen und Ohren deuten klar auf eine Allergie hin», sagt Roxane Guillod, stellvertretende Leiterin Fachdienstleistungen von aha! Allergiezentrum Schweiz. Wer sich unsicher ist, sucht einen Arzt oder eine Ärztin auf.

Was hilft

Sind Pollen der Auslöser für den Schnupfen, sollte der Kontakt mit ihnen möglichst vermieden werden. Je nach Diagnose, muss man die verschriebenen Medikamente einnehmen.  Was auch hilft, sind Hygienemasken. «Selbst die kleinsten Pollenkörner können nicht durch die Textilschichten der Masken dringen», erklärt Roxane Guillod.

Sturm kommt erst noch

Das momentane Aufblühen der Hasel ist erst der Anfang der Pollenflut. Bei Temperaturen über sieben Grad, geben die Sträucher richtig grosse Mengen an Blütenstaub ab. Am besten informiert man sich laufend über die Situation, zum Beispiel mit der kostenlosen App Pollen-News.

Mehr Infos www.aha.ch

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 27.01.2022.

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